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Kunst.Preis 2018 - Ausstellung

Datum:  Donnerstag, 14.06.2018 - Sonntag, 08.07.2018
Veranstalter:  Stadtmuseum Abensberg

Beschreibung:

Der Kunst.Preis für Menschen mit geistiger Behinderung in Niederbayern und der Oberpfalz hat sich seinen Platz im Kulturbetrieb gesichert. Bereits zum 5. Mal haben die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. und der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg e.V. den zweijährlich stattfindenden Wettbewerb ausgeschrieben. Insgesamt 180 Künstlerinnen und Künstler reichten 530 Arbeiten ein. 80 von ihnen sind mit 104 Werken aus Malerei, Skulptur, Grafik, Plastik, Objekt und Fotografie in der Ausstellung vertreten. Peter Zellner wurde mit dem 1. Preis, Lena Klingshirn mit dem 2. Preis und Ernst Seufzer mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Das Konzept des Kunst.Preises sieht bei jeder Ausstellung den inklusiven Brückenschlag vor. Eva Demski, Grande Dame der Frankfurter Literaturszene, Liebhaberin und Patin des Kunst.Preises, stellt fest: „Diese Kunst lehrt einen anders sehen – unvoreingenommener, neugieriger, mutiger." In diesem Jahr ist die Ausstellung erstmalig im Stadtmuseum Abensberg zu sehen. „Damit kommt der Kunst.Preis nun auch in Niederbayern endlich voll zur Geltung“, freut sich Jurymitglied Alfred Böschl. Ihm und Museumsleiter Dr. Tobias Hammerl ist es zu verdanken, dass die Werke auch in Abensberg zu bewundern sein werden. „Ich habe sofort zugesagt, die Ausstellung in Abensberg zu zeigen“, so Dr. Hammerl, „zum einen, weil der Stadt Abensberg das Thema Inklusion besonders am Herzen liegt und zum andern kommen schließlich zwei der drei Preisträger aus Abensberg“, so Dr. Hammerl weiter.

Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge und Mitglied der Jury, ist zutiefst beeindruckt, welche enorme Entwicklung in den künstlerischen Arbeiten festzustellen ist. Der Wiedererkennungseffekt bei den Kunstschaffenden, die sich schon mehrmals beworben hatten, sei bemerkenswert. „Sehr erfreulich ist auch die konstant hohe Beteiligung. Jedes Mal gelingt es, neue Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen, die uns mit ihrem Können und ihrer Kreativität verblüffen. Ein herzliches Danke an alle für ihre Teilnahme an diesem Wettbewerb!"

Die Stadt Abensberg lädt zur Eröffnung dieser Ausstellung ganz herzlich am 14. Juni um 19:00 Uhr in ihr Museum, den Abensberger Herzogskasten (Dollingerstraße 18), ein. Über Ihr Kommen freuen sich Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, Landrat Martin Neumeyer, der Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Michael Eibl sowie der Museumsleiter Dr. Tobias Hammerl. Auch die Künstlerinnen und Künstler werden an diesem Abend von Ort sein und sich über zahlreiche Gäste sehr freuen. Zu sehen sein wird die Ausstellung bis zum 8. Juli. Um die Ausstellung im Sinne der Inklusion möglichst vielen Besuchern zugänglich zu machen, bietet das Museum für Menschen mit Beeinträchtigung des Sehvermögens gesonderte Führungen an – ein Aufpreis wird dafür nicht verlangt! Bitte wenden Sie sich bei Interesse an das Stadtmuseum Abensberg. Sie erreichen uns telefonisch unter der 09443/910359 oder per Mail museum@abensberg.de

Aus gegebenem Anlass, hier der Pressetext nochmal in leichter Sprache:
Der Kunst.Preis ist ein Wett•bewerb für Menschen mit geistiger Behinderung. Menschen aus Nieder•bayern und der Ober•pfalz nehmen teil. Er findet zum 5. Mal statt. Die Katholische Jugend•fürsorge der Diözese Regens•burg e.V. und der Kunst- und Gewerbe•verein Regens•burg e.V. schreiben den Wett•bewerb aus.
Insgesamt 180 Künstlerinnen und Künstler reichen 530 Arbeiten ein. Peter Zellner gewinnt den 1. Preis. Lena Klingshirn gewinnt den 2. Preis. Und Ernst Seufzer gewinnt den 3. Preis.
In diesem Jahr zeigt das Museum die Kunst•werke auch in Abens•berg. Das Museum ist im Herzogs•kasten. Dort ist auch die Aus•stellung. 50 Bilder kann man sehen. Zu der Aus•stellung gibt es ein Begleit•programm. Das Motto lautet: Abens•berg – alles inklusiv!
Aus•gezeichnet! Die Preis•träger des Kunst.Preises 2018
Peter Zellner aus Eggen•felden, 1. Preis•träger, rechnet, schreibt und zeichnet. Er verwendet Schrift, Zahlen und sparsame Bild•bezeichnungen. Darüber liegt eine zweite Schicht: die Bedeutung des Textes. Dieser ist auf seine vielen Interessen und die Menschen in seiner Umgebung bezogen.
Lena Klingshirn aus Abensberg-Offen•stetten, 2. Preis•trägerin, entwickelt klare und einfache Formen. Die gewählte Farbgebung betont die Form. Ihre Werke über•raschen durch Leicht•igkeit und Humor. Aus•stellungen sind ihr wichtig: „Andere Leute sollen die Bilder sehen."
Ernst Seufzer aus Abens•berg-Arn•hofen, 3. Preis•träger, verwendet unterschiedliche Techniken. Er zeichnet und malt. Manchmal stellt er groß•formatige Bilder zusammen. Er möchte seine Heimat•stadt zeigen. Dies gelingt ihm durch genaue Beobachtung. Es gibt viele kleinen Details in seinen Bildern.
 


Stadtmuseum Abensberg, Herzogkasten

Abensberg

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