Mainburger genießen ihr Altstadtfest trotz Regen

Mainburger genießen ihr Altstadtfest trotz Regen

Mainburg

Mainburg, 23.07.2018 (sh).

Es war eine witterungsbedingte Zitterpartie bis zum Auftakt des 6. Mainburger Altstadtfestes am Samstagnachmittag. Ob und wie das Fest letztlich stattfinden könne, stand nach den Schauern am Vormittag auf wackeligen Beinen. Doch Wettergott Petrus hatte anscheinend Einsehen. Bis in die Abendstunden hinein feierten die Besucher und in der Bierstraße gab es fast kein Durchkommen mehr.

Nach dem wechselhaftem Wetter und den anhaltenden Regenschauern am Vormittag musste man noch mit Angst und Bang gen Himmel schauen. Weil einige Events in der Region wegen zu schlechten Wetters abgeblasen wurden, zog es die Besucher umso mehr in die Hopfenstadt. Die Feierlichkeit begann pünktlich um 16 Uhr mit zünftiger bayerischer Wirtshausmusik von den „Spreißlern“.

Der Andrang war anfangs noch überschaubar. Schon bald aber füllte sich das Areal zwischen Pfarrkirche und Rathaus von Stunde zu Stunde zusehends. An den Brauereibuden in der Gabelsbergerstraße tummelten sich die Massen und so gab vor allem zu späterer Stunde dort fast kein Durchkommen mehr.

Hannelore Langwieser stellte danach im Beisein der frischgebackenen Bierkönigin Simone Schwaiger dem Publikum die teilnehmenden Brauereien vor. Das Altstadtfast feierte zugleich das 100-jährige Jubiläum des Freistaates und weil Bier einfach das Nationalgetränk der Bayern ist, war eine Auswahl an edlen und süffigen Bierkreationen namhafter Brauereien aus der Region unverzichtbar.

Deren Palette reichte von moderneren Erzeugnissen wie den „Pale Ales“ mit kräftiger Note über das klassische Hefeweizen bis zum hopfengestopften Doppelbock. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zulauf und freuen uns, über das Interesse der Leute für das unterschiedliche Angebot an Bieren“, sagt der Vertreter der Graf Arco Brauerei. Da ging es seinen Kollegen an den benachbarten Ständen nicht anders.

Zum geselligen Beisammensein zählt neben Speis und Trank natürlich auch die Musik. Ein Ohrenschmaus waren da die Töne der Zwei-Mann-Band „Ohrange“, die am Spätabend der bekannten bayerischen Coverband „I, Du und da Ander“ die Klinke in die Hand gaben.

Das musikalische Herzstück der Stadt „Sauglocknläuten“ war für die Festivität ebenso unabkömmlich. Die Mischung aus bayerischem Bier, bayerischer Küche und (nicht nur) bayerischer Musik ging letztlich bestens auf.

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