Unterrichtsausfall bei ungünstigen Witterungsbedingungen

Unterrichtsausfall bei ungünstigen Witterungsbedingungen

Landkreis Kelheim

Landkreis Kelheim, 04.12.2017 (hal/sh).

Schlechte Witterungsbedingungen, vor allem in den Wintermonaten, ziehen in vielen Fällen Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich. In Einzelfällen ist sogar ein Befahren der Straßen nicht möglich. Gravierende Auswirkungen haben derartige Extremsituationen auf den Berufs- und Schülerverkehr in den Morgenstunden. Im ländlichen Raum sind Schülerinnen und Schüler bereits sehr früh am Morgen mit Bussen unterwegs.

Bei ungünstigen Witterungsbedingungen muss daher kurzfristig und sehr früh (ca. zwischen 5 Uhr und 5.20 Uhr) eine Entscheidung über einen möglichen Unterrichtsausfall getroffen werden, um die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Schulen sowie die Verkehrsunternehmen entsprechend unterrichten zu können.

Seit Herbst 2010 besteht im Landkreis Kelheim eine Koordinierungsgruppe, die sich derzeit aus folgenden Personen zusammensetzt und im Bedarfsfall über einen möglichen Unterrichtsausfall zu entscheiden hat: Herr Hans Rödl, Leiter des Kreisbauhofes, Herr Heinz Müller, Pressesprecher, Herr Mike Süß, Sachgebietsleiter ÖPNV/Schülerbeförderung und Frau Nicola Moritz-Holzapfel, Schulrätin. Zum besseren Verständnis wird der Verlauf bis zur Feststellung eines witterungsbedingten Unterrichtsausfalls aufgezeigt:

Von mehreren Standorten aus geben Straßenmeister des Landkreises einen Zustandsbericht über die bestehenden Witterungsverhältnisse an Herrn Rödl. Auf Grundlage dieser Meldungen der Straßenmeister erfolgt eine Kontaktaufnahme von Herrn Rödl mit Frau Moritz-Holzapfel.

Hierzu noch ein wichtiger Hinweis: da die weiterführenden Schulen im Regelfall einen größeren Einzugsbereich als Grund- oder Mittelschulen haben, ist es durchaus möglich, dass die Entscheidung über einen Unterrichtsausfall für den gesamten Landkreis getroffen wird, obwohl in einem Teil des Landkreises die Wetterverhältnisse nicht so dramatisch sind. Ebenso kann der Fall eintreten, dass sich die Witterungsverhältnisse relativ schnell entspannen. Nachdem die Entscheidung aber spätestens gegen 5.20 Uhr fallen muss und auch eine Abschätzung über die voraussichtliche Wetterentwicklung beinhaltet, kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Befahren der Straßen später zu einem großen Teil wieder möglich ist.

Nach Entscheidung des Unterrichtsausfalls (für alle Schulen im Landkreis verbindlich) durch Frau Moritz-Holzapfel wird die Meldung in eine vom Kultusministerium zur Verfügung gestellte Datenbank eingegeben. Gleichzeitig ergeht an alle Schulen im Landkreis Kelheim per E-Mail die entsprechende Meldung. Die Pressestelle verständigt per E-Mail die einschlägigen Pressemedien und stellt die Meldung auch auf die Internetseite des Landkreises sowie auf Facebook.

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