Zentrale Anlaufstellen für Patienten

Zentrale Anlaufstellen für Patienten

Pfaffenhofen/Mainburg

Pfaffenhofen/Mainburg, 18.04.2018 (hal/hr).

Ein Grund zur Freude bei der Bevölkerung und bei den Ilmtalkliniken in Pfaffenhofen und Mainburg: Am 24. April 2018 eröffnet die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) die neuen Bereitschaftspraxen in beiden Krankenhäusern.

Diese Praxen der KVB sind die zentralen Anlaufstellen für Patienten, wenn diese außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten eine ambulante medizinische Versorgung benötigen, wie zum Beispiel bei Grippe, Fieber oder Insektenstichen. Sie sind Teil einer umfassenden Reform des Bereitschaftsdienstes im Freistaat. Bayernweit gibt es derzeit mehr als 80 solcher zentral gelegenen Bereitschaftspraxen. Die Zahl soll bis Ende 2018 sukzessive auf etwa 110 steigen. Ziel der KVB ist es, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante medizinische Akutversorgung auch an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten und zugleich die Belastung möglichst gleichmäßig unter den zum Dienst verpflichteten Haus- und Fachärzten zu verteilen. Außerdem werden die Notaufnahmen der Krankenhäuser von leichteren Fällen entlastet, die ambulant ein niedergelassener Arzt behandeln kann.

Daher begrüßt auch die Ilmtalklinik die Einrichtung der neuen Praxis. "Wir freuen uns darauf, mit der KVB-Bereitschaftspraxis zusammenzuarbeiten", sagt Klinikgeschäftsführer Ingo Goldammer. "Die neue Einrichtung an unserer Klinik sorgt für kurze Wege, wenn Beschwerden von Patienten weiter abgeklärt werden müssen oder ein stationärer Aufenthalt notwendig wird. Zudem wird unsere Notaufnahme entlastet und alle Patienten profitieren von kürzeren Wartezeiten."
Zusätzlich zu den Bereitschaftspraxen wird von der KVB ein Fahrdienst organisiert, der die medizinisch notwendigen Hausbesuche in der Region durchführt, wenn Patienten die Bereitschaftspraxen aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst aufsuchen können.

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern verweist in diesem Zug auf die bundesweit einheitliche Rufnummer 116117 des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes, an den sich Patienten auch weiterhin außerhalb der üblichen Sprechzeiten wenden können. Hier bekommen sie Auskunft zur nächstliegenden Bereitschaftspraxis oder speziellen Diensten für Kinder.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst unterscheidet sich von der notärztlichen Versorgung. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ist stets der Notarzt unter der Rufnummer 112 zu verständigen.

 

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