Wenn Kinder zum Burger kreieren die Küche regieren

Wenn Kinder zum Burger kreieren die Küche regieren

Wolnzach

Wolnzach, 07.08.2017 (rw).

Die Küche unsicher machen durften am Montag den 07.08.2017 15 Kinder, die im Gasthaus Haimerl ihre eigenen Burger kreieren durften. Zusammen mit dem Chefkoch Ben Hagl und seinem Team bereiteten sie ein vom Brot bis zur Sauce selbstgemachtes Festmahl zu, um es danach gemeinsam in der Runde zu genießen. Einen gefüllten Bauch, Tipps und Tricks für´s Zuhause nachmachen, gab es fast umsonst.

Bereits um 9:00 Uhr morgens versammelten sich die Kinder, die sich angemeldet hatten in der Küche des Gasthauses. Alle zusammen machten sich nach einer kurzen Begrüßung und den Getränkewünschen sofort an die Arbeit. Direkt nachdem alle Hände gewaschen hatten, denn Hygiene wird natürlich auch beim Ferienprogramm nicht ausgelassen, wurde mit allen der Teig für das Burgerbrot zusammengemischt und zum Ziehen und Ruhen gestellt.


Dann ging es daran, die Zutaten, wie Tomaten, Gurken, Zwiebeln und Salat zu schneiden. Außerdem durfte jeder seine eigene Burgersauce mit Beratung durch die zwei erfahrenen Köche entwerfen. Egal ob süß, sauer, scharf, mild oder würzig – sogar ohne die üblichen Zutaten wie Ketchup und Mayonnaise konnten sich die Kinder ihre Geschmacksrichtung selbst erstellen.

So war fast alles geschafft. Nur noch den Burger zu formen und falls gewünscht, den Käse noch auswählen und fertig war der eigens erschaffene Burger. Dazu gab es auch noch eine zahlreiche Auswahl an Beilagen. Pommes, Curly Fries, Maiskolben, Käsenachos oder auch Baked Potatos waren die beliebtesten.

Wichtige Grundlagen für die Küche teilten ihnen die Köche persönlich nochmal mit. „Es ist wichtig, sich immer vor dem Kochen die Hände zu waschen“, begann Ben, nachdem alle Kinder eingetroffen waren. Auch lernten sie, dass man zum selbstgemachten Brotteig formen am besten Mehl nimmt, da der Teig ansonsten zu sehr klebt. Ein wichtiger Tipp, den ihnen der Koch Sami gab, war auch „ Beim Zwiebeln schneiden immer durch den Mund atmen, oder eine Schwimmbrille aufsetzen, dann muss keiner weinen.“

Am Ende aßen und tranken alle Kinder zusammen und tauschten sich über ihre Eigenkreationen aus. Beim Essen war ihnen der Stolz und Spaß beim Kochen um so mehr anzusehen. Doch auch nach dem Essen war für die Köche noch nicht Schluss. Es wartete eine Küche, die gesäubert werden durfte – das übernahmen aber die, die auch ihr Geld damit verdienen.


 

So verabschiedeten Sami und Ben, denen ebenso die Freude im Gesicht anzusehen war, ihre Besucher und begannen, nachdem alle aufgegessen hatten, die Küche zu putzen.

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