Wo die Magie ihren Ursprung hat

Wo die Magie ihren Ursprung hat

Wolnzach

Wolnzach, 05.03.2018 (hr).

Ich kenne die IRXN nun schon seit einigen Jahren, verfolge ihre Karriere und bin immer gespannt auf neue Lieder. Es ist die Mischung aus bayrischen Texten gepaart mit Elementen der Rockmusik und den keltischen Einflüssen, die mich einfach immer wieder packt und nicht mehr loslässt. Man sieht, alleine, wenn ich den Namen IRXN schreibe, komme ich ins Schwärmen. Einfach eine moderne Art, das bayerische Lebensgefühl zu transportieren.


Wie aber entsteht diese Magie, dieser Sound? Immer schon hab ich mir diese Frage gestellt, vor Kurzem haben mir Trixi, Bernie, Peter, Axel und Reinhold einen Einblick in ihr „Allerheiligstes“, den Probenraum, gewährt. Er ist vergleichbar mit dem Notizblock eines Journalisten. Viele wollen einen Blick erhaschen, nur wenigen ist dies vergönnt – entsprechend groß war auch meine Nervosität auf dem Weg nach München. „Schatten hinter dir“, „Maiaufstand“, „Hias“ stimmen mich auf die kommenden zwei Stunden ein.


Fast unscheinbar wirkt das Gebäude mitten in einem Industriegebiet. „Hier entsteht er also, der IRXN-Sound“. Irgendwie hab ich mir das anders, bayerischer vorgestellt. Doch das ist irgendwie vergleichbar mit der verklärten Backstage-Romantik. Ein kleiner Raum im Keller, das ist er. Voll mit Instrumenten, Verstärkern und Mikros – hier werden die Songs entwickelt. „Bislang haben wir noch niemand in unseren Probenraum gelassen“, erklärt Sänger Bernie Maisberger. Und schnell versteh‘ ich auch warum. Immer wieder spielen sie nur das Intro. „Das klingt noch nicht“, sagt Reinhold und Drummer Axel pflichtet ihm bei. Noch einmal. Takt für Takt, Strophe für Strophe arbeiten sich die fünf Musiker durch die Stücke. „Oft geht es nur um Nuancen, um eine andere Betonung“, erklärt Axel. „Es ist immer wieder eine Herausforderung an den Rhythmus“, fügt er an.


Persönlich hör ich die Unterschiede kaum, aber ich bin auch ein musikalischer Analphabet. Für mich steht der Sound, das Gefühl, oder anders formuliert, einfach ihre Mu-sik im Vordergrund. Und die ist im Probenraum noch greifbarer und noch authenti-scher als in der kleinen Gaststube beim Stilwirt. Dabei gewähren mir die Jungs auch einen Einblick in die neuen Stücke. „Im Herbst wollen wir fürs neue Album ins Studio“, so Bernie. Gerade aus diesem Grund sind die Proben derzeit auch etwas intensiver. Dass es aber wieder eine Scheibe wird, die sich hören lassen kann, das zeigen schon meine ersten Eindrücke. Man darf also gespannt sein.

 

 

 

 

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