Die Meisterschaft zum Greifen nah

Die Meisterschaft zum Greifen nah

Wolnzach

Wolnzach, 13.03.2017 (hr/ls).

Nach dem Spiel gegen Ringsee hatten die Wolnzacher gleich doppelt Grund zu feiern. Nicht nur konnten die Jungs um Coach Michael Urban mit 100:50 (23:14, 27:55, 41:78) beim Tabellenschlusslicht aus Ringsee einen souveränen Sieg einfahren, sondern im gleichen Atemzug musste sich Heroldsberg, der ärgste Rivale um die Meisterschaft, im Heimspiel Erlangen mit 76:90 geschlagen geben.

Es war gerade einmal ein paar Sekunden her, dass die Schlusssirene ein am Ende doch recht einseitiges Spiel beendete. Die Wolnzacher hatten ihre Pflichtaufgabe erfüllt und waren mit den Gedanken eigentlich schon beim nächsten Gegner, als von der Bank die Sensationsnachricht kam: Heroldsberg hat verloren. Von da an gab es kein Halten mehr. „Wahnsinn, jetzt können wir im nächsten Heimspiel gegen Nördlingen alles klar machen“, freute sich Coach Urban. Ein Sieg trennt die Jungs noch von der Meisterschaft und damit auch dem Aufstieg in die Regionalliga.

Doch von vorn: Vier Siege aus den letzten vier Spielen, mit dieser Parole waren die Basketballer nach Ingolstadt gereist. Und auch wenn Ringsee mit nur vier Siegen den letzten Platz belegt, auf die leichte Schulter nahmen die Wolnzacher dieses Spiel nicht. Schon nach wenigen Minuten im ersten Viertel führte man mit 10:2 deutlich. Fast schon mühelos schien sich Filip Schinhammer, Alexander Hoffmeister und David Eichmüller durch die Defence zu spielen, um ein ums andere Mal das Spielgerät im Korb zu versenken. Nach gespielten 10 Minuten führten die Hallertauer auch entsprechend deutlich mit 23:14.

Ein Vorsprung, der in den folgenden drei Vierteln kontinuierlich wuchs. Ob nun Lukas Kappelmaier, De Shar Clipper oder Tobias Fuchs, die Hausherren schienen mit der Schnelligkeit mit dem Spielwitz und am Ende vor allem mit der physischen Überlegenheit der Wolnzacher völlig überfordert und wussten sich oft nur noch durch Fouls zu helfen. Doch dadurch ließen sich die Jungs von Coach Urban nicht aus der Ruhe bringen. Mit 28 Punkten Vorsprung (55:27) ging es in die Halbzeit.

Eigentlich konnte man zu diesem Zeitpunkt schon sagen, das Spiel war gelaufen. Auch in der zweiten Hälfte hatten die Ingolstädter, die mit einem kleinen Kader angetreten waren, keine Chance mehr. So stand es am Ende völlig verdient 100:50.

Am kommenden Samstag greifen die Wolnzacher dann zu Hause um 18.30 Uhr gegen Nördlingen nach der Meisterschaft. Auch wenn die Jungs um Coach Michael Urban als Tabellenführer der klare Favorit sind, einfach wird auch dieses Spiel nicht werden. Zwar mussten sich die Nördlinger in der Vorrunde mit 78:85 geschlagen geben, konnten aber das Spiel über weite Strecken ausgeglichen gestalten. So ist also im „Woiza Garden“ Spannung wieder einmal vorprogrammiert.


 

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