Bundesverdienstkreuz für Herbert Possenriede

Bundesverdienstkreuz für Herbert Possenriede

München / Schweitenkirchen

München / Schweitenkirchen, 02.02.2018 (hal/rt).

Im Bild v.l.: Stellvertreter des Landrats Anton Westner, Innenstaatssekretär Gerhard Eck, Herbert Possenriede, Klaus Trogemann (Präsident des Deutschen DAN-Kollegiums) und Bürgermeister Albert Vogler. Foto: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

 

Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande wurde jüngst Herbert Possenriede von Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) ausgezeichnet. Auch der Stellvertreter des Landrats, Anton Westner, und Schweitenkirchens Bürgermeister Albert Vogler (beide CSU) waren nach München gereist, um bei der Aushändigung mit dabei zu sein. Westner gratulierte dabei sehr herzlich zur hohen Auszeichnung und zollte Possenriede höchste Anerkennung für seinen Einsatz und sein jahrzehntelanges Engagement.

Wie Innenstaatssekretär Gerhard Eck in seiner Laudatio betonte, habe sich Herbert Possenriede aus Schweitenkirchen über Jahrzehnte durch sein ehrenamtliches Engagement für die Förderung des "Budo Sports" (Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste - sowohl national als auch international) auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Besonders anerkennenswert sei Possenriedes Beitrag zur Integration von Flüchtlingen und zur Völkerverständigung. Er gehöre zu den bekanntesten Budo-Persönlichkeiten auf deutscher und internationaler Ebene. Eck: "Er ist ein Vorbild für die Verkörperung und Weitergabe von Werten, beispielsweise Mut, Respekt und Hilfsbereitschaft." Durch sein enormes sportliches Fachwissen als Großmeister des Budo-Sports fühle er sich als ehrenamtlicher Trainer und Betreuer stets mehr als verpflichtet, die Vielzahl von Budo-Techniken an alle Generationen zu vermitteln. Er sei stets darauf bedacht, ein freundschaftliches Klima zwischen den Sportlern zu schaffen, bei dem etwa Kameradschaft, Rücksichtnahme und Fairness im Vordergrund stünden.

„Zu erwähnen ist auch seine aktive Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von nationalen und internationalen Schulungen und Seminaren, die durch die damit verbundenen Aktivitäten und Beiträge ebenfalls zur Völkerverständigung beitragen. In seinen Selbstverteidigungskursen, die er schon seit vielen Jahren ehrenamtlich anbietet, setzt er den Schwerpunkt insbesondere auf die Vermittlung gewaltfreier und deeskalierender Techniken. Des Weiteren liegt ihm stets an der Gleichstellung schwächerer oder hilfsbedürftiger Menschen und der aktiven Einbindung von Personen mit Migrationshintergrund. Dies führte dazu, dass er 2013 in seinem Heimatverein „FC Schweitenkirchen“ ein Pilotprojekt ins Leben rief, bei dem junge Menschen, die z.B. das Schicksal einer Flucht erlitten haben, kostenfrei Sport in der Gemeinschaft ausüben können.“

1981 etablierte Possenriede zudem beim "FC Schweitenkirchen" die Judo-Abteilung und übernahm bis 2001 die Leitung und den Pressebereich. In dieser Zeit gelang es ihm, bei seinen Schülern nicht nur große Begeisterung zu entfachen, sondern auch außerordentliche Erfolge einzufahren. Bereits 1982 gründete er beim "FC Schweitenkirchen" eine Abteilung "Leichtathletik-Sportabzeichen", deren Leiter er seither ist.
 

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