Toter bei Brandunglück in Hohenwart

Toter bei Brandunglück in Hohenwart

Hohenwart

Hohenwart, 23.12.2017 (hal/rt).

 

Ein 64-jähriger Mann starb in der Nacht von vergangenem Freitag auf heutigen Samstag an den Folgen eines Brandes in einem Einfamilienhaus in der Metzgerbräustraße in Hohenwart. Ein weiterer Mitbewohner im Alter von 76 Jahren erlitt eine starke Rauchgasvergiftung. Der Rentner konnte jedoch im Krankenhaus wieder so weit stabilisiert werden, dass bereits nach kurzer Zeit keine Lebensgefahr mehr für ihn bestand.

Gegen 22.45 Uhr bemerkte das 64-jährige Brandopfer noch selbst den Zimmerbrand im ersten Obergeschoss und versuchte noch, sich eigenständig ins benachbarte Zimmer zu retten. Dort wollte er seinen Mitbewohner zu Hilfe holen. Beide Männer konnten sich zwar noch bei der im Erdgeschoss lebenden Vermieterin bemerkbar machen, verloren jedoch wenig später aufgrund der eingeatmeten Rauchgase das Bewusstsein.

Die sofort alarmierte Rettungskräfte und Feuerwehrleute aus Hohenwart, Pörnbach, Reichertshofen, Tegernbach, Waidhofen und Hohenried bargen unter schweren Atemschutz die beiden Männer aus dem Obergeschoss. Mit schwersten Rauchgasvergiftungen wurden sie in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Trotz laufender Reanimation verstarb der 64-jährige Hausbewohner im Krankenhaus. Sein Zimmernachbar überlebte das Brandunglück. Er konnte von den Ärzten so weit stabilisiert werden, dass nach deren Auskünften derzeit keine Lebensgefahr mehr für ihn besteht.

Die 68-jährige Hausbesitzerin überstand den Brand unbeschadet. Sie rief ihren in der Nachbarschaft lebenden Sohn zur Hilfe. Dieser brachte seine Mutter noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte in Sicherheit.
Nach derzeitigem Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung. Die Kriminalbeamten gehen nach momentaner Sachlage davon aus, dass das verstorbene Brandopfer beim Rauchen eingeschlafen war und zu spät die Brandentwicklung an der eigenen Matratze bemerkte.

Der entstandene Brandschaden beziffert sich auf etwa 15 000 Euro. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen.
 

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