Pfaffenhofener simuliert Waffenbesitz und bedroht Bahnmitarbeiter

Pfaffenhofener simuliert Waffenbesitz und bedroht Bahnmitarbeiter

München / Reichertshofen

München / Reichertshofen , 01.11.2017 (rt).

Symbolfoto: Polizei
 

Ein 52-jähriger Mann aus dem Landkreis Pfaffenhofen bedrohte gestrigen Dienstagabend einen Servicemitarbeiter der Deutschen Bahn am Servicepoint des Münchner Hauptbahnhofes. Dabei erweckter er den Anschein, bewaffnet zu sein. Er wurde von Beamten der Bundespolizei gefasst und es wird gegen ihn nun wegen Bedrohung ermittelt.

Servicemitarbeiter informierten die Bundespolizei um 18 Uhr, dass ein vermutlich bewaffneter Mann Bahnmitarbeiter am Servicepoint bedroht. Eine Streife konnte den Mann wenig später in der Nähe des Servicepoints stellen. Die Ermittlungen ergaben, dass der 52-Jährige einen 32-jährigen Bahnangestellten verbal bedrohte. Dabei griff er in seine Jacke, wobei er auf das Opfer den Eindruck machte, als würde er eine Faustfeuerwaffe mit sich führen.

Der 52-Jähriger war nach Angaben der Polizei in stark alkoholisiertem Zustand. „Bei der anschließenden Durchsuchung wurde zwar keine Schusswaffe, dafür aber andere gefährliche Gegenstände, wie ein größerer Schraubenzieher, aufgefunden. Es stellte sich heraus, dass der 52-Jährige stark heroinabhängig ist und deswegen in einer Therapieeinrichtung im Landkreis Pfaffenhofen betreut wird“, so Ein Sprecher der Bundespolizei. Weil bei dem 52-Jährigen 2,15 Promille festgestellt wurden, musste er bis zum heutigen Morgen im Gewahrsam der Bundespolizei ausgenüchtert werden.
 

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