Der große Adels-Schwindel

Der große Adels-Schwindel

Langenbruck

Langenbruck, 06.01.2018 (rt).

 

Als „Freiherr von Weltverdruss“ erlangt ein musizierender Vagabund Zutritt zum elterlichen Fabrikantenhaushalt seiner großen Liebe. Obgleich es bei einem familiären Abendessen zu manch peinlichen Situationen kommt, gelingt es dem Hochstapler, diese geschickt zu überspielen. Das geht aber nicht lange gut in der Komödie in sieben Bildern, die aktuell von der Theaterbühne Langenbruck aufgeführt wird.

Die gestrige Premiere des Stückes „Da Weltverdruss“ von Peter Landsdorfer kam in der mit Publikum praktisch vollbesetzten Pfarrer-Wilhelm-Höfler-Halle in Langenbruck bestens an. Die Geschichte:  Apolonia (Sarah Kern) ist klar, dass ihre Mutter Rosemarie Hammerstengel (Christine Schönauer) nie einen Vagabunden als Schwiegersohn akzeptieren würde und stellt ihre große Liebe in ihrer Verzweiflung als „Freiherr von Weltverdruss“ (Christian Mayr) vor. In dessen Begleitung befindet sich der "Vermögensverwalter" Valentino Tratzer (Fabian Grabich).

Der angebliche Freiherr versteht es, seine wahre Herkunft bei dem Abendessen mit seinem Schwiegervater in spe Justus Hammerstengel (Andreas Wehner) und seiner spießigen Gattin gut zu vertuschen. Nicht einmal, dass man die Rhabarbercremsuppe in Adelskreisen schlürft, lässt sie Verdacht schöpfen. Nebenbuhler Assessor Xaver Rehbein (Thomas Ippi) hat dabei das Nachsehen, wozu nicht unbeträchtlich auf ihre eigene Art Hausmädchen Babett (Anna Eiglmeier) beiträgt. Die Gäste Ministerialrat Otto-Maria Schnettau (Vinzen Kamm) und seine Frau Ottilie (Verena Quaschner) mischen kräftig mit. Am Ende feierte das junge Paar zusammen mit des Freiherrn Vagabundenfreunden, zu denen auch Bürstenbinder Bürstl (Robert Kaiser) zählt, eine ganz eigene Hochzeit. In weiteren Rollen spielen Dieter Eberhardt, Katja Heckner, Christine Willmann und Christine Weiher als Bedienstete mit.

 

 

Die weiteren Aufführungen unter der Gesamtleitung und Regie von Hermann Thalmeier sind am heutigen Samstagabend sowie am 12., 13., 14., 19., 20., 21., 26., 27. und 28.; im Februar am 2. und 3.
Beginn an den Freitagen und Samstagen ist um 19 Uhr, an den Sonntagen um 18 Uhr. Saaleinlass jeweils eine Stunde vor Beginn. Der Einheits-Eintrittspreis beträgt zehn Euro pro Karte. Noch gibt es wenige Karten zu allen Aufführungen bei Schreibwaren Uhlmann in der Reichertshofener Kellerstraße 2. Die dortigen Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Samstag 8 Uhr bis 12 Uhr.  Karten können auch unter der Email-Adresse vorverkauf@langenbrucker-theaterbuehne.de oder telefonisch unter der Telefonnummer 0152 / 27272837 bestellt werden.

 

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