Marktmanagement am Start

Marktmanagement am Start

Reichertshofen

Reichertshofen, 13.03.2017 (hal/rt).

 

In den kommenden Tagen startet das Marktmanagement unter der Leitung des Instituts für Stadt- und Regionalmanagement München (ISR) seine Tätigkeit in Reichertshofen. In der Folge und als eine Maßnahme des durchgeführten ISEK-Prozesses werden vor allem die Aufwertung beziehungsweise Stärkung des innerörtlichen Bereichs sowie die Bekämpfung von Leerständen im Mittelpunkt stehen.

Die innerörtlichen Lagen leiden immer häufiger unter dem Verlust ihrer angestammten Funktionsvielfalt. Besonders der massive Strukturwandel im Einzelhandel hin zu großflächigen Betriebsformen sowie die vermehrte Ansiedlung von Einzelhandelsflächen innerhalb und außerhalb des örtlichen Gefüges erschweren die Wettbewerbsfähigkeit der innerörtlichen, kleinteiligen Strukturen des Handels bzw. der lokalen Ökonomie. Hier beginnt die Arbeit des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau West“ und des neu eingesetzten Marktmanagements.

Der Markt Reichertshofen mit seinen innerörtlichen Dienstleistungen, dem Einzelhandel und dem Gewerbe soll hier gezielt unterstützt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Marktverwaltung wird das Marktmanagement vor allem die Leerstands-Situation in Reichertshofen besondere Beachtung schenken. Daher werden den Bewohnern des Marktes in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder Mitarbeiter des ISR begegnen, die die aktuelle Situation aufnehmen und anschließend auswerten. Anschließend sollen verstärkt Eigentümer angesprochen werden, um mit ihnen mögliche neue Nutzungen, eventuell auch Zwischennutzung und Marketingmaßnahmen, zu entwickeln.

Die jetzigen Maßnahmen werden mit dem Programm „Stadtumbau West“ gefördert durch die Regierung von Oberbayern; dessen Ziel ist es, die bayerischen Kommunen bei der Bewältigung des strukturellen Wandels fachlich und finanziell zu unterstützen. Mit dem Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) sollen Einzelprojekte mit Entwicklungszielen der Gesamtgemeinde verbunden werden. Veränderte Rahmenbedingungen in Stadtumbaukommunen verlangen danach,  bestehende Planungskonzepte zu überprüfen und städtebauliche Zukunftsvorstellungen in einem fachübergreifenden, gesamtörtlichen Planungsansatz zu erarbeiten.

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