Urne oder Sarg - wie sieht die Zukunft des Pucher Friedhofs aus?

Urne oder Sarg -  wie  sieht die Zukunft des Pucher Friedhofs aus?

Puch / Pörnbach

Puch / Pörnbach , 24.11.2017 (rt).

Nachdem auf dem Pucher Friedhof allmählich der Platz für weitere Gräber knapp wird, werden demnächst alle Bürger des Pörnbacher Ortsteils im Alter von über 18 Jahren schriftlich angefragt, ob sie auf eine letzte Ruhestätte im Ort bestehen oder mehrere Urnengrabplätze in Puch in Verbindung mit einer Sargbestattung auf dem Pörnbacher Friedhof präferieren.

Zusätzlich wird in der vom Gemeinderat kürzlich mit zwei Gegenstimmen abgesegneten Aktion auch noch nachgefragt, ob bereits eine Grabstelle in Puch oder anderswo vorhanden ist. Bei der Diskussion im Gremium war deutlich zu merken, dass weitgehend Unverständnis darüber besteht, warum Verstorbene aus Puch nicht in Pörnbach beigesetzt werden sollten. Auch der mit Wasserspiel ausgestattete Dorfplatz dürfe in den Überlegungen zur Standortsuche nicht außen vor bleiben, hieß es. Überdies seinen auch die Interessen der Pörnbacher Einwohner zu berücksichtigen, denn sie würden ja ebenso an den Kosten - die Rede ist dabei von wahrscheinlich über 100.000 Euro ohne Folgekosten – beteiligt.

Bürgermeister Helmut Bergwinkel (FUW) kündigte an, sich am Ausgang der Befragung in seiner Entscheidungsfindung orientieren zu wollen. Dabei zähle für ihn die einfache Mehrheit. Überdies müsse man sich im Klaren darüber sein, dass eine mögliche Friedhofserweiterung an die Stelle auf gemeindlichen Verfügungsgrund komme, die sich dafür am besten eigne. Wie er bei einer Informationsveranstaltung zum Thema sinngemäß sagte, könne dann auf eventuelle individuelle Bedürfnisse hinsichtlich der Standortwahl keine Rücksicht genommen werden.

Gegenwärtig stehen also nur noch zwei Grabplätze für eine Sargbestattung zur Verfügung. Als eine zumutbaren Alternative zur Friedhofserweiterung sah man deshalb im Gremium die Anlage von Urnengrabplätzen. Der noch vorhandene Raum könnte dadurch optimal genutzt werden. Bergwinkel legte dazu einige bebilderte Fotomontagen vor, wie die Realisierung dann aussehen könnte. Diese sind mit einem Vergleichsbild zum Istzustand nachstehend zu sehen.

 

 

 

 

 

 Fotos und Fotomontagen: Bergwinkel

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