Landrat Wolf: Genesung in kleinen Schritten

Landrat Wolf: Genesung in kleinen Schritten

Hettenshausen / München

Hettenshausen / München , 17.04.2017 (rt).


Pfaffenhofens Landrat Martin Wolf kommt nach einem schweren Unfall seiner Genesung Schritt für Schritt näher. Archivfoto: Raths

 

Offenbar in kleinen Schritten geht es mit der Genesung des Pfaffenhofener Landrats Martin Wolf (CSU) vorwärts. Dies jedenfalls war den heutigen Worten seines Vizes Anton Westner (CSU) zu entnehmen, der stellvertretend für Wolf am Nachmittag die Schirmherrschaft eines vom CSU-Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer organisierten Benefizkonzertes in Hettenshausen übernahm.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass Martin wieder ganz gesund wird“, sagte Westner am Rande der Veranstaltung gegenüber unserer Zeitung. Zuvor gab er den Besuchern des wohltätigen Volksmusiknachmittags (Hallertau.info berichtet morgigen Dienstag darüber) eine kurze Zustandsbeschreibung des am 2. April mit seinem Motorrad bei einem Verkehrsunfall verunglückten Landrats. Wie bereits berichtet, hatte ihn eine 53-jährige Frau aus dem Landkreis München auf dem Verzögerungsstreifen an der Autobahn-Anschlussstelle München-Neuherberg angefahren. Der CSU-Politiker wurde dabei sehr schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen werden. 

Westner, der in engstem Kontakt mit der Familie des Landrats steht, sagte, dass Wolfs Knochenbrüche mittlerweile alle operiert worden seien. „Er schläft viel. Und er kann seine Arme und Beine bewegen!“ Wolf sei auch ansprechbar. „Martin geht es stabil jeden Tag ein bisschen besser“, erklärte Westner zuversichtlich.

Mittlerweile hat der vorübergehend zum Stillstand gekommen Landratswahlkampf wieder Fahrt aufgenommen. „Wir haben sehr viel Loyalität erleben dürfen“, sagte Irlstorfer mit Blick auf die Parteienlandschaft des Landkreises Pfaffenhofen. Die Parteien seinen sehr fair miteinander umgegangen nach dem Unfall des Landrats und dem dadurch erzwungenen vorzeitigen Wahlkampfende für ihn.

Die CSU hat kürzlich eine Solidaritätsaktion unter dem Motto „#wirfürmartin“ gestartet und bereits zahlreiche Genesungswünsche, unter anderem auch von der Staatsministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner (CSU), für Wolf erhalten.
 

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