Schule trifft auf Wirtschaft

Schule trifft auf Wirtschaft

Kelheim

Kelheim, 20.12.2017 (hal/sh).

 

Das gegenseitige Verständnis zwischen Schule und Wirtschaft stärken und somit junge Menschen für die Zukunft begleiten, das ist das Ziel des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT. Beim letzten Treffen besuchte der örtliche Arbeitskreis das Landratsamt Kelheim.

Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT trifft sich regelmäßig; dem Arbeitskreis sitzen für die Seite der Wirtschaft Herr Niklas Neumeyer von der Kreissparkasse Kelheim, für die Seite der Schule Herr Thomas Dachs von der Staatlichen Realschule Riedenburg vor. Der Landrat Martin Neumeyer begrüßte die Gäste, führte zur Einstimmung auf den Nachmittag den neuen Landkreisfilm vor und gab bei einem Gang durch die Institution einen umfassenden Einblick in die Praxis des Landratsamtes.

Herr Christian Rieger informierte über die neue „Stabsstelle Kreisentwicklung“, deren Leitung er seit Sommer dieses Jahres wahrnimmt. Er informierte über die Aufgaben und Projekte der Stabstelle, was insbesondere die Vertreter der Wirtschaft interessiert haben dürfte. Denn die Stabsstelle will insbesondere auch Helfer für Unternehmen sein, z.B. wenn es um Bauanträge gehe. Aber auch ein anderes, sehr drängendes Thema greift die Stabsstelle auf: den Fachkräftemangel.

Um die Jugendlichen an die richtigen Ausbildungsstellen zu bringen, plant Christian Rieger im Jahr 2018 mit seinem Team einen „Tag der Ausbildung“. Dabei werden die Schüler in organisierten Bustouren am Buß- und Bettag 2018 zu Betrieben verschiedenster Branchen im Landkreis fahren und sich das ausgesuchte Berufsbild „live“ ansehen können.

Eine dieser Branchen wird auch der öffentliche Dienst sein; konkret werden die Schüler und Schülerinnen sich in diesem Bereich über das Berufsbild „Beamter/Beamtin in der Inneren Verwaltung“ genauer informieren können. Denn auch das Landratsamt Kelheim ist ein Ausbildungsbetrieb.

Ausbildungsleiterin Monica Brandl berichtete von den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten am Landratsamt Kelheim. Besonderheit ist dabei das besondere Dienst- und Treueverhältnis, das man mit einem öffentlichen Dienstherrn eingeht. Mit anderen Worten die Verbeamtung. Wegen dieser Besonderheit hat nur derjenige, der zuvor erfolgreich am sog. „Beamtentest“ teilnimmt, eine Chance auf eine Ausbildung oder ein Studium im öffentlichen Dienst.

„Es wäre schade, wenn jemand nicht in den öffentlichen Dienst gehen könnte, weil er vom Erfordernis des Beamtentests nichts wusste.“ so Monica Brandl. Dankenswerter Weise herrscht hierzu ein gutes Informationssystem an den Schulen.

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