Aktuelles zur Hochwassersituation

Aktuelles zur Hochwassersituation

Landkreis Kelheim

Landkreis Kelheim, 04.01.2018 (hal/sh).

Am 03.01.2018 wurde vom Wasserwirtschaftsamt Landshut eine „Vorwarnung Hochwassergefahr“ über den Hochwassernachrichtendienst herausgegeben. Der Deutsche Wetterdienst kündigt für die nächsten Tage intensive Niederschläge im Alpenvorland an. Diese und die steigende Schneefallgrenze werden die südlichen Donauzuflüsse entsprechend ansteigen lassen.

Für den Pegel Kelheim bedeutet dies, dass am 5. Januar 2018 im Laufe des Vormittags Meldestufe 1 überschritten wird. Das Wasserwirtschaftsamt rechnet damit, dass ein weiterer Anstieg bis zum Samstag in Meldestufe 3 möglich ist. An der Abens entwickelt sich nach derzeitigen Erkenntnissen keine größere Hochwasserlage. Die weitere Entwicklung wird jedoch noch abgewartet, bei einer wesentlichen Änderung der Situation erfolgt umgehend eine Aktualisierung der Vorwarnung über den Hochwassernachrichtendienst.

Nach dem derzeitigen Stand der Berechnungen wird am Nachmittag des 06.01.2018 mit einem Pegel Kelheim von bis zu 600 cm gerechnet. Die Gemeinden an der Donau sind in den Hochwassernachrichtendienst über das Wasserwirtschaftsamt Landshut und das Landratsamt Kelheim eingebunden, örtliche Pläne zur Abwehr der Hochwassergefahr sind von den Gemeinden erstellt. Aufgrund der Wettervorhersage mit Regen und der damit verbundenen Hochwassergefahr laufen auch im Landkreis Kelheim die Vorbereitungen für die Hochwasserabwehr an. Die Anwohner der Flüsse und sonstige Betroffene werden nach den Meldeplänen von den Gemeinden bei der Überschreitung der Meldegrenzen für die Donau verständigt, auch laufen bei einer Überschreitung der Meldegrenzen die ersten Einsatzmaßnahmen an. Die Lage wird von den Sicherheitsbehörden aufmerksam verfolgt.

Sollten sich kritische Wasserstände für Donau, Abens, dem Main-Donau-Kanal oder an den anderen kleinen Bächen abzeichnen, wird beim Landratsamt Kelheim ein Krisenstab unter Einbindung der betroffenen Gemeinden, der Einsatzkräfte und von Fachberatern (insbesondere des Wasserwirtschaftsamtes Landshut) gebildet, der die zu veranlassenden Maßnahmen koordiniert.


 

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