Bei 900 Grad für den Ernstfall geschult

Bei 900 Grad für den Ernstfall geschult

Kelheim

Kelheim, 10.06.2018 (hal/sh).

In der kommenden Woche trainieren auf dem Gelände des Hafens Kelheim 64 Feuerwehrleute unter realistischen Bedingungen den Ernstfall. Der Brandcontainer des Landesfeuerwehrverbandes Bayern stellt hierfür eine einmalige Übungsmöglichkeit dar.



 


Bei Bränden setzen Feuerwehrleute oft ihr Leben aufs Spiel. Um auf besondere Gefahren, wie z. B. durch eine Rauchgasdurchzündung vorbereitet zu sein, müssen Atemschutzgeräteträger solche Situationen bei der Ausbildung üben und trainieren können.

Mit dem Ausbildungscontainer des Landesfeuerwehrverbandes Bayern kann eine realitätsnahe Brandbekämpfung unter umluftunabhängigem Atemschutz geübt und geschult werden. Während der Ausbildung werden u. a. die Themen Erkennen des Brandverlaufes und Einschätzen von Gefahrensituationen, die Brandbekämpfung mit Strahlrohren, das Öffnen von Türen zu Brandräumen sowie das Verhindern von Rauchgasdurchzündungen und Rauchgasexplosionen vermittelt. Durch die Verwendung von Holz wird die für einen Zimmerbrand typische Hitze- und Rauchentwicklung realitätsnah erzeugt.

Die Realbrandausbildung ergänzt damit die moderne und notwendige Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern für die Brandbekämpfung in Gebäuden. Bei der Trainingswoche, die ab Montag, den 11.06.2018 bis einschließlich Freitag, den 15.06.2018 auf dem Gelände des Hafen Kelheim abgehalten wird, werden acht Trainingsdurchgänge mit jeweils acht Atemschutzgeräteträgern durchgeführt.

 

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