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Die große Sünde
Zur Euro-Krise und Euro-Rettung
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Wulffs eigentliche Probleme

30.1.12 (ted). Die „WirtschaftsWoche“ enthüllte in ihrer Ausgabe 5/12, was Wulff in der VW-Porsche-Übernahmeschlacht wusste und absichtlich verschwieg. Hier kommen strafrechtliche Konsequenzen für den ehemaligen Ministerpräsidenten und VW-Aufsichtsrat auf. Damit erklärt sich Wulffs bisheriges Aufklärungs- und Medienverhalten. Wegen der vor Weihnachten diskutierten Kleinigkeiten wirkt eine anwaltliche Vertretung als wirklichkeitsfremd. Wulff zog sich den Medienspott zu.

Doch Wulff wusste um die wirklich großen Hämmer, bei denen es nur noch über Anwälte gehen kann, und leitete diese Verteidigungsstrategie von Beginn an ein. Die BW-Bank als Kreditgeber Wulffs ist die Hausbank Porsches. Schon da schrillten die Glocken bei den Medien. Nun wird das Puzzle Wulff wesentlich ergänzt durch die „WirtschaftsWoche“ belegt. In dieser Lage bleibt dem Bundespräsidenten nur der Rücktritt – auch als Ablenkungsmanöver vor den VW-Aufsichtsrats-Regressansprüchen.