go


Die große Sünde
Zur Euro-Krise und Euro-Rettung
-->-->>-->>

Fremdenfeindliches Asylrecht



Es gibt selten Todesanzeigen, die so bewegen und noch dazu informieren. Der Hilferuf eines Freundes, der den Mut hat, unter seine Anklage den eigenen Namen zu setzen. Angeklagt sind das deutsche Asylrecht und seine ausführenden Organe. In persönlichen Begegnungen offenbart sich, dass Asylanten auch Menschen sind, die sehr sympathisch wirken. Oder anders herum: nehmen Sie an, Sie kämen als Asylant nach Deutschland und würden so als Untermensch behandelt wie es zur Zeit der Fall ist. Würden Sie nicht laut schreien, protestieren, dass Sie arbeiten möchten, wie ein Bürger ihr Leben frei gestalten wollen, ja vielleicht auf all die Almosen verzichten möchten?

Das deutsche Asylrecht schadet allen: es kostet sehr viel Steuergeld, integriert nicht, verletzt die Menschenrechte, vernichtet Arbeitskraft und schädigt den Ruf Deutschlands in der Welt. Der Asylant wird prinzipiell kriminalisiert, bekommt sein Ghetto und erntet noch den Unmut der deutschen Nachbarn wegen seiner Einquartierung.

Warum ist es nicht möglich, in Zeiten des Internets binnen einer Woche alle Informationen zum Asylbewerber zusammen zu tragen und dann über das Asyl zu entscheiden? Wird es gewährt, dann bestimmt der Asylant, wie und wo er arbeiten, wohnen, sich ernähren wird. Der Staat würde sich sehr viel Geld und Verwaltung sparen. Er könnte also in das Aufnahme- und Beurteilungssystem investieren. Bis so etwas funktioniert, können Übergangsfristen gewährt werden. Aber schnell soll es gehen.

Der Bund der Steuerzahler ist hier gefordert, ebenso wie Sozial- und Ethik-Politiker. Der Asyl-Sumpf muss trocken gelegt werden. Lassen wir uns nicht mit den Rechtsradikalen in eine Ecke stellen – aus der Sicht der Asylanten, der ganzen Welt.

Ted Kastner