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Die große Sünde
Zur Euro-Krise und Euro-Rettung
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Giftgas nicht von Assad

Was in Syrien alle wissen, bringt nun ein Artikel der Internet-Zeitung Mintpress. Danach lieferte der saudi-arabische Prinz Bandar bin Sultan das Giftgas an die Rebellen, die damit schlecht umgehen konnten, so dass es auch schnell Verluste in den eigenen Reihen gab.

Strategisch gibt dies auch Sinn, weil die Truppen Assads gerade große Erfolge erzielten – ohne Giftgas, dessen Einsatz Assad von den Russen strikt verboten ist. Das von den Amerikanern als Beweis für das Gegenteil zitierte Gespräch zwischen einem Offizier des Verteidigungsministerium und dem Befehlshaber einer Giftgas-Einheit gibt aber unter diesem Vorkommnis Sinn: das Verteidungsministerum war vom Einsatz des Gases völlig überrascht, vermutete bei den Rebellen kein Gas und zog so den Befehlshaber zur Rechenschaft. Mit dem Giftgas sollte Assad in Miskredit kommen und der Westen das Gleichgewicht durch Bombardement wieder herstellen. Saudi-Arabien ist selbst tief gespalten zwischen Gegnern Assads und Befürwortern, die ihrerseits Al- Quaida und die Salafisten ablehnen. Obama muss nun Prinz Bandar zur Rechenschaft ziehen, der so aber in die Rolle eines zweiten Osama bin Laden gedrängt wird. Wenn es aber nur noch um Machtpolitik geht, unterscheidet sich Obama kaum von W. Bush. Wieder liefert der amerikanische Geheimdienst absichtlich falsche Beweise. Oder fliegt der Schwindel doch noch vor der Kongressabstimmung auf?

Der Bericht:

Betreff: EXCLUSIVE: Syrians In Ghouta Claim Saudi-Supplied Rebels Behind Chemical Attack
http://www.mintpressnews.com/witnesses-of-gas-attack-say-saudis-supplied-rebels-with-chemical-weapons/168135/

Ted Kastner