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Die große Sünde
Zur Euro-Krise und Euro-Rettung
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Junckers Investitionsprogramm vor allem auf den Mittelstand richten

Der neue Kommissionspräsident Jean Claude Juncker will Europa aus einer wirtschaftlichen Stagnation befreien. Mit 300 Mrd. Euro soll die Wirtschaft Europas befeuert werden. Vorrangig angegangen werden Großprojekte wie z.B. Bau eines neuen Hafens. Die Mittel dazu sollen vor allem von Investoren der freien Wirtschaft kommen. Aber haben nicht alle Investitionsförderungen der EU für die einzelnen Mitgliedsstaaten in diese Richtung gewirkt? Die Befeuerung der europäischen Wirtschaft kann viel mehr und stärker über den Mittelstand erfolgen. Dort entstehen die meisten Innovationen. Gerade in den Krisenländern im Süden wurde der Mittelstand durch die verordneten Sparprogramme besonders stark getroffen. Die Banken helfen der Staatsfinanzierung und blenden den Mittelstand aus. Neue Eigenkapitalvorschriften führen noch mehr zur Ausklammerung von Krediten an den Mittelstand. Sie gelten als besonders risikoreich.

Wenn aber die EU einen Bürgschaftsrisikoschutzschild über den Mittelstand legt, würden von innen sehr starke Kräfte frei werden, die den Arbeitsmarkt sofort positiv beeinflussen. Das Modell KfW und die LfA wären Vorbilder für die Krisenländer, während die Europäische Investitionsbank nur auf Großunternehmen ausgerichtet ist. Sicherlich sind auch Großinvestitionen wichtig, doch wäre der Multiplikator, der Hebel, beim Mittelstand deutlich größer. Bürgschaften kosten zunächst nichts. Ob Angela Merkel die Bankkonten bis 100.000 € als sicher erklärt oder andere Vertrauensfaktoren dienen der Basis-Mentalität. Die Finanzierung der Wirtschaft ist die Basisaufgabe der Banken in Europa. Wenn sie wieder funktioniert, wird Europa kräftig wachsen.

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