Super "Saitensprung"

Super "Saitensprung"

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 11.05.2018 (wk).

Das Pfaffenhofener Musiker-Nachwuchsfestival „Saitensprung“ war wieder einmal ein voller Erfolg, zwar machten gegen Abend Regenschauer das ganze etwas ungemütlicher, doch MusikerInnen, einzeln oder als Band, hatten ebensolchen Spaß wie das Publikum, das natürlich zu großen Teilen auch aus Fans der MusikerInnen bestand. Das über fast den ganzen Tag gute Wetter tat das seinige dazu.


Das von der Stadtjugendpflege organisierte Musikfestival soll die lokale Musikszene fördern und jungen Musikern eine große Bühne bieten. Vorwiegend Musiker aus der näheren Region sollen an diesem Festival teilnehmen, doch auch andere aus der Region 10 haben die Chance einer Teilnahme. Weitere Vorteile sind Vernetzung und Erfahrungsaustausch unter den Musikern sowie die wertvollen Tipps der Jury und natürlich die Möglichkeit auf den Gewinn einer professionellen Songaufnahme im Tonstudio, Auftritte auf regionalen Musikveranstaltungen und ein kostenloser Probenraum für ein Jahr. Kein Wunder dass der Andrang groß war, so dass die Entscheidung für den Auftritt der folgenden MusikerInnen fiel: Kaifeck – Chaotische Dosenöffner – Nadine Schweiger - Mic Mali – New Age Trailer – The Arc – Strive to Whatever – filip – Sacrifice in fire. „Schirmherren“ der Veranstaltung waren die Bandmitglieder von „Prior the End“ aus Rohrbach, deren Vertreter auch in der Jury saßen; außerdem in der Jury: Erdem Dogan aus dem Jugendparlament, Stadtrat Markus Käser, Musiklehrer Michael Hermann vom InTakt Musikinstitut, Musiklerher Tom Rothbucher, Stadträtin Julia Spitzenberger, ein Vertreter vom Bandkreis der „mobile e.V.“, Musiklehrer Stefan Beuthner, Profimuisker Carsten Englhardt, DJ und Produzent Andi Strobel sowie ein Vertreter des „Rock im Treff“. Diese Jury hatte die schwere Aufgabe die Auftritte der MusikerInnen nach den verschiedensten Kriterien zu bewerten wie Intonation, Gesang, Zusammenspiel, Texte, Originalität, Komposition, Bühnenpräsenz, Performance und Kommunikation mit dem Publikum. Doch auch das Publikum war gefordert mitzuentscheiden, denn es konnte per SMS-Voting den „Sieger der Herzen“ küren. Das Alterslimit der Teilnehmer war mit 23 Jahren festgelegt, für Bands galt dies als Durchschnittsalter.


Das schöne Gelände der Landesgartenschau hinter den Tennisplätzen war Austragungsort des Wettbewerbs und mit allen Sitzmöglichkeiten bis hin zu Sofas ausgestattet. Essen und Trinken stand reichlich zur Verfügung und wegen der Lage des Geländes an der Ilm war auch nicht zu befürchten, dass sich Nachbarn belästigt hätten fühlen können, denn bei einigen der Bands ging nicht nur „die Post ab“, die Phonstärken waren teilweise recht heftig, besonders wenn Punk-, Trash- oder Heavy Metal-Musik gespielt wurde. Für viele Ohren angenehmer waren da eher die Singer/Songwriter wie Nadine Schweiger, Asli als „The Arc“ oder „filip“. Sie alle gaben bei ihren Auftritten, die auf jeweils 20 Minuten begrenzt waren, ihr Bestes und das Publikum war immer wieder begeistert und zeigte es auch lautstark. Und bei den harten Rhythmen der Metal oder Punk-Bands war natürlich wildes Headbanging angesagt.

die Jury bei Verkündung der Sieger


Gegen 20.30 Uhr standen nach Diskussionen in der Jury die endgültigen Sieger fest. Da sich die Jury nicht auf den Gewinner des 1 und des 2. Platzes einigen konnte da es an der Spitze sehr eng zuging, gab es zwei 1.Plätze und einen 3. Platz sowie durch das SMS-Voting auch den Publikumssieger der Herzen. Die beiden ersten Plätze gingen an die Band „Mic Mali“ und den Sänger „filip“, Platz 3 belegte „Sacrifice in fire“; Sieger der Herzen wurde die Band „Kaifeck“. Damit hatten die beiden ersten Plätze eine Songaufnahme im 1st Take Tonstudio sowie einen Auftritt bei „Rock im Treff“ gewonnen. Der 3. Preisträger bekam eine Songaufnahme im Tonstudio Utopia der Stadtjugendpflege sowie für ein Jahr einen kostenlosen Proberaum. Da aber die Band „Sacrifice in fire“ bereits einen eigenen Probenraum besitzt, spendeten sie diesen Preis einer anderen Band, die noch extra benannt werden muss.

Jury und Gewinner auf der Bühne vereint
 

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