Die Freiheit der Hallertauer Künstler

Die Freiheit der Hallertauer Künstler

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 19.06.2018 (mh).

Hallertauer Künstler zum Thema „Freiheit“, 26 Werke von 26 Künstlerinnen und Künstlern aus der Region gibt es zur Zeit in der städtischen Galerie im Haus der Begegnung in Pfaffenhofen zu bewundern. Kulturreferent Steffen Kopetzky eröffnete am Donnerstag den 14. Juni vor großem Publikum die Werkschau mit einer launigen Laudatio.


Freiheit in der Kunst war vorgestellt das Thema, doch was sich die einzelnen Künstler alles zum Thema einfielen ließen, ging weit darüber hinaus. Eine Freiheitsstatue mit Maschinengewehr, ein Che Guevara mit kubanischer Flagge, standen sich inhaltlich gegenüber. Der Begriff, wurde mit teils abstrakten Werken, Fotografien und Skulpturen deutlich gemacht. Ein Sammelsurium an ganz persönlichen Befindlichkeiten, haben die Jurymitglieder Sebastian Daschner, Wolfgang Jung, Karin Probst und Annette Marketsmüller für die Werkschau zusammengestellt. Hier stellt sich auch die Frage kann Mann/Frau zu dem Thema zu einem gerechten Urteil kommen. Gerechtigkeit – Urteil, die Freiheit kommt eben nie allein und eine Betrachtung wird letztendlich subjektiv bleiben.

Die Freiheit ausstellen zu dürfen bekamen in diesem Jahr der paradiesischen Zustände, Sieglinde Bottesch, Irmgard Brummer, Hildegard Ehrl, Clemens Fehringer, Barbara Hantel-Gaugler, Erwin Heigenhauser, Christian Herb, Thomas Herrmann, Tita Heydecker, Claudia Junge, Antoni Kitt, Bärbel Klier, Tatjana Lee, Ute Mieskes, Kiki Mittelstaedt, Christine Pfefferler, Karin Plate-Mathur, Konrad Risch, Gabriele Rist, Robert Rist, Anton Ritzer, Reiner Schlamp, Matthias Schlüter, Wolfgang „Kopp“ Schneider, Petra Wick und Claudia Wildmoser.
Der Oberbegriff „Hallertauer Künstler“ könnte natürlich auch „Künstler aus der Hallertau“ heißen, die Entwicklung des Formates ist noch lange nicht abgeschlossen. Wie das so ist mit der Kunst, solange Jeder dem Anderen so viel Platz lässt, wie er selber gerne hätte, stellt sich ein „freiheitliches Miteinander“ ein. Im Rahmen der Paradiesspiele ist die Ausstellung ein gelungenes Einzelsegment, das zu besuchen sich lohnt.


Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 15. Juli zu besichtigen. Die Städtische Galerie im Haus der Begegnung ist Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Am Samstag, 16. Juni ist die Städtische Galerie geschlossen.

 

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