Treffen der Lutz-Stipendiaten

Treffen der Lutz-Stipendiaten

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 09.07.2018 (wk).

Die diesjährigen Paradiesspiele im Zeichen des Schriftstellers Josef-Maria Lutz waren geradezu prädestiniert, auch einmal alle vier bisherigen Lutz-Stipendiaten sowie den aktuellen zu einem Symposium einzuladen, zum einen, um sich gegenseitig kennenzulernen, zum anderen um etwas über ihre aktuellen Werke zu erfahren.

Nico Bleutge und Peter Zemla

 

Bis auf Matthias Jüngler kamen zum Symposium Marko Dinic (Stipendiat 2015), Johann Reißer (2016), Marie-Alice Schultz (2017) und der aktuelle Stipendiat Peter Zemla. Die Runde wurde ergänzt durch den Pfaffenhofener Lyriker Nico Bleutge, dem diesjährigen Stipendiaten der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo sowie den Autor, TV-Regisseur und Journalisten Thomas von Steinaecker aus Augsburg, auch ein diesjähriger Stipendiat der Villa Massimo. Während des zweitägigen Symposiums tauschten sich die Teilnehmer zusammen mit dem Pfaffenhofener Schriftsteller und Stadtrat Steffen Kopetzky über ihre Erfahrungen und ihre Projekte aus, um sich dann anschließend der Öffentlichkeit in einer Art Open Air-Lesung mit Auszügen ihre noch nicht fertigen Werke zu präsentieren.

Nico Bleutge und Marko Dinic


Bei herrlichem Sommerwetter fand die Veranstaltung auf der Terrasse der Pfaffenhofener Kunsthalle statt, moderiert vom heimischen Lyriker Nico Bleutge. Jeder Teilnehmer hatte zehn Minuten Zeit, aus seinem noch nicht abgeschlossenen Werk zu lesen. Johann Reisser las aus dem Roman-Rohling „Pulver“ über die schwäbische Rüstungsindustrie und die Pulverfabrik in Rottweil; Marie-Alice Schultz las aus dem Roman „Mikadowälder“ und einen Jungen, der viele Kisten bauen und schwimmen lassen will, um die Luft aus verschiedenen Städten einzufangen; Marko Dinic über einen Journalisten, der einen Bericht über einen Wanderweg schreiben will; Peter Zemla von einem Schwimmmeister, der ein Schreiben über seine anstehende Hinrichtung erhält; auch Steffen Kopetzky stellte seinen in Arbeit befindlichen Roman vor, der sich mit einer Schlacht im 2. Weltkrieg bei Hürtgenwald zwischen US- und deutschen Soldaten befasst; Thomas von Steinaecker befasst sich mit der Zukunft seiner Heimat und den möglichen Lebenssituationen.

alle Teilnehmer des Symposiums (von links): Marko Dinic, Marie-Alice Schultz, Johann Reissner, Thomas von Steinaecker, Steffen Kopetzky, Nico Bleutge und Peter Zemla (Fotos S. Daschner)
 

Diesen Artikel...

Kommentare
Für diesen Beitrag sind noch keine Kommentare vorhanden.