Suchthilfe und Selbsthilfe - Wir gehen raus!

Suchthilfe und Selbsthilfe - Wir gehen raus!

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 18.05.2017 (mh).

 

Über Alkoholkonsum und seine Folgen konnte Mann/Frau sich auch in Pfaffenhofen informieren. Prop e.V. und der Kreuzbund hatten ihre Informationsstände aufgebaut an dem sich nicht wenige Passanten informierten.


Die meisten wissen es nicht: Bereits das erste Glas senkt die Aufmerksamkeit beim Autofahren oder während der Arbeit. Und das tägliche zweite Glas Bier oder Wein erhöht das Risiko für die Gesundheit. Weniger Alkohol ist besser. Und bei der Arbeit und auf der Straße 0 Promille.


Die Aktionswoche Alkohol findet alle zwei Jahre statt. Vom 13. bis 21. Mai 2017 wird die Aktionswoche bereits zum 6. Mal aufgelegt. Nach wie vor ist sie eine einzigartige Präventionskampagne. Denn sie baut in erster Linie auf Freiwilligkeit, Bürgerengagement und Selbsthilfe.
Tausende Engagierte sind neun Tage lang dabei: Mitglieder von Selbsthilfegruppen, Fachleute von Beratungsstellen, Fachkliniken und aus der Suchtprävention, Ärzte, Apotheker und Menschen, die in Vereinen und in Kirchen aktiv sind.


Die Veranstalter wenden sich an alle, die Alkohol trinken. Das sind 90 Prozent der Bevölkerung. Um viele Menschen zu erreichen, veranstalten sie an vielen Orten Aktionen. Sie sprechen die Menschen direkt an – am Arbeitsplatz, in der Kirche, in der Arztpraxis oder in der Apotheke, auf dem Sportplatz oder in Einkaufspassagen. Sie informieren über Alkohol und regen in Gesprächen an, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken: Wie viel Alkohol trinke ich? Und was ist zu viel?
Selbsthilfe. Das ist die Hilfe von Betroffenen für Betroffene. Das zeigen ihre Mitglieder auch während der Aktionswoche Alkohol: Mit ihrer unschätzbaren Erfahrung in der Hilfe für Menschen mit Alkoholproblemen sind sie ein wichtiger Multiplikator für die Botschaften der Aktionswoche. Dabei gehen sie nach draußen und informieren über die Gefahren von Alkohol und möglicher Folgen. Sie geben der Aktionswoche ein Gesicht, indem sie ihre Erfahrungen mit Interessierten teilen und mit ihnen ins Gespräch kommen.


Wenn Ihnen ihr eigener Alkoholkonsum und der eines Angehörigen Sorgen bereitet, dann ist erste Hilfe und Unterstützung in der Nähe: Die meisten Städte und Kreise bieten spezielle Beratungsstellen. Zudem gibt es Tausende von Selbsthilfegruppen, die offen sind für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
http://www.suchthilfeverzeichnis.de/


 

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