Kaiserwetter bei Bauernmarkt

Kaiserwetter bei Bauernmarkt

Mainburg

Mainburg, 25.09.2017 (sh).

Einkaufen auf einem regionalen Bauernmarkt ist einfach eine tolle Sache. Und wenn Petrus dann noch dazu solch ein Kaiserwetter beschert wie es am Samstag der Fall war, dann kann dem Einkaufsvergnügen eigentlich nichts mehr im Weg stehen. Alljährlich seit 2011 veranstalten viele Helfer des ÖDP Ortsverbandes diesen Markttag, bei dem sich alles um Genuss, Handwerk und Kunst von Anbietern aus der Region dreht.

Betriebe aus der Hallertau und Umgebung boten am Wochenende am Bauernmarkt des ÖDP-Ortsverbands wieder ein reichhaltiges Sortiment an Kunst und Lebensmitteln, naturbelassen und viele davon in Bio-Qualität. Köstliche Soßen und Marmeladen, Säfte aus erntefrischen Äpfel und Birnen, Liköre und Schnäpse aus Holunder, selbstgemachte Eiernudeln, edle Wurstwaren vom Jagdverein Holledau oder Blütenhonig vom Imker.

So viel geballte „Regionalität“ nicht nur in Sachen Lebensmittel gibt es normalerweise nur einmal im Jahr, und zwar am Bauernmarkt der ÖDP. Da konnten sich die Käufer sicher über den heimischen Ursprung ihrer Waren sein. Obwohl man am Markttag alles andere als frieren musste, konnte man sich schon mal mit wärmenden Lammfellen für die kommende kalte Jahreszeit eindecken. Daneben lockte allerhand Künstlerisches und Handwerkliches für den Herbst oder zur Verschönerung des Eigenheims.

Der Jagdverein Holledau war mit Wurstwaren vom Wildschwein und Hirsch vertreten
Auch das Rahmenprogramm war attraktiver denn je: musikalische Umrahmung durch Mare und Miche, familien- und tiergerechtes Ponyreiten mit Unterstützung der Tierhilfe Kelheim und ein tolles Gewinnspiel machten den Bauernmarkt wieder einmal zu einem Einkaufsvergnügen der besonderen Art. In Zeiten von Massentierhaltung und Lebensmittelskandalen will die ÖDP mit dem Markttag die kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft unterstützen.

Zudem informierten Organisationen wie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Greenpeace Moosburg und der Bund Naturschutz vor Ort über Ziele und Projekte. Doch auch wer nichts kaufen wollte, nutzte gern die Gelegenheit zum Verweilen unter strahlender Herbstsonne am Griesplatz.

Hunger leiden musste indes niemand: Verschiedene deftige Schmankerl sowie Fairtrade-Kaffee und selbstgemachter Kuchen gingen im wahrsten Sinn weg wie die warmen Semmeln. Für die Organisatoren und Standler hatte sich der Arbeitsaufwand am Ende mehr als gelohnt, denn an Besuchern mangelte es wahrlich nicht.

 

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