Gallimarkt und Geschwindigkeitsbegrenzung Thema

Gallimarkt und Geschwindigkeitsbegrenzung Thema

Steinbach

Steinbach, 09.11.2017 (sh).

Die erste der anstehenden Bürgerversammlungen wurde für die Ortsteile Steinbach und Puttenhausen abgehalten. Bürgermeister Josef Reiser stellte sich dort allen Fragen und Anregungen der Bürger und berichtete über die wichtigsten durchgeführten Maßnahmen der Stadt Mainburg 2017. Erneut kam da u.a. die unbefriedigende Situation am Gallimarkt zur Sprache.

Ein Bürger sprach die unbefriedigende Situation beim Festzelteinlass am Gallimarkt an und berichtete über sein persönliches Erlebnis, dass seine minderjährige Tochter bereits am frühen Abend nicht mehr ins Zelt gelassen wurde. Stadtoberhaupt Reiser zollte sein vollstes Verständnis für die Besorgung der betroffenen Eltern, gab jedoch auch zu bedenken, dass sich die Festwirte an den Jugendschutz zu halten haben oder bei Nichteinhaltung die Konsequenzen tragen müssen.

Ihm sei die Problematik am Festwochenende bekannt, sicherte für den Gallimarkt 2018 intensive Gespräche der veranstaltenden BEM (Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft) zu, um einen Konsens unter Einhaltung des (Jugendschutz-) Gesetzes zu finden.

Auch eine Frage bezüglich schnellem Internet auf landwirtschaftlichen Betrieben kam auf. Hier sprach Josef Reiser das „Höfeprogramm“ als Anschlussprogramm an den Breitbandausbau für abgelegene Höfe und Siedlungen an das Glasfaser-Netz an. Mittels Oberleitungen komme schnelles Internet auch dahin, wo es mittels Erdanschluss nicht wirtschaftlich sei. Rund 1,5 Mrd. Euro Fördermittel stelle Bayern in den nächsten Jahren für den Ausbau zur Verfügung.

Dennoch appelliert er an alle Bürgerinnen und Bürger, stets auch in Eigenverantwortung das Thema Breitband mitzuverfolgen und entsprechende Anträge zu stellen, da dies vom jeweiligen Eigentümer selbst zu veranlassen sei.  Einige Steinbacher sprachen den Durchfahrtsverkehr im Ortsteil Steinbach an und erzählten von Erfahrungen, dass die Autos aber auch Traktoren oft mit erhöhter Geschwindigkeit durch das Dorf brettern. Auf Nachfrage, ob man die Ortsdurchfahrt als 30er Zone ausweisen könne, sicherte der Bürgermeister zu, dies vom Stadtbauamt überprüfen zu lassen.

Im Weiteren entstand eine Diskussion mehrerer Anwesender über das schnelle Fahren und die Gefahren. Einhellig wurde die Bitte geäußert, in Steinbach Geschwindigkeitsmessanlagen dauerhaft zu installieren und ggf. zu blitzen. Eine andere Lösung wäre, die Tonnenbeschränkung zu reduzieren, sodass die schweren Gefährte nicht mehr passieren könnten. Auch Temposchwellen liegen im Gespräch.
 

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