Gesellen feiern den Fasching

Gesellen feiern den Fasching

Mainburg

Mainburg, 05.02.2018 (sh).

Einmal im Jahr genießen die Mitglieder der Kolpingsfamilie „ihren“ traditionsreichen Schwarz-Weiß Ball im Christlsaal. Bekannte treffen, sich untereinander austauschen, miteinander so manches Tänzchen wagen und natürlich gut essen und trinken – das ließen sich die Kolpingmitglieder nicht nehmen. Als Ballkönigin hatte sich Kolping-Vorsitzender Rainer Neubauer die 19-jährige Veronika Raab aus Leitenbach ausgesucht.

Neubauer hieß zunächst alle Gäste im festlich dekorierten Christlsaal willkommen. Neben Kolpingpräses Stadtpfarrer Josef Paulus war es ihm eine Freude ebenso Pfarrvikar Pater Paul begrüßen zu können. Auch einige Gäste aus der lokalen Politik wohnten der Feierlichkeit bei.

Dann kam endlich der Moment, als das Geheimnis gelüftet wurde, auf das viele Besucher warteten: Die Ehre hatte heuer Veronika Raab. Die 19-jährige Rettungssanitäterin ist seit drei Jahren bei der Kolping.

Als Gardemädchen hätte sie normalerweise beim Auftritt der Narrhalla mitgetanzt. Doch verriet sie ihren Kameraden von ihrer „Überraschung“ im Vorfeld allerdings nichts, weshalb alle nicht schlecht staunten, ihre Vroni unerwartet als Ballkönigin wiederzusehen.

Beim Eröffnungswalzer tanzte sie sich anmutig in Ballkleid und Blumenstrauß mit Rainer Neubauer in die Herzen der Zuschauer. Die ersten Runden drehten die Beiden unter dem Beifall des Publikums noch alleine. Traditionell führte Neubauer mit der Ballkönigin die Polonaise an, der sich viele Kolpingssöhne mit ihren Begleiterinnen anschlossen.

Begeistert beklatscht wurde der Auftritt der Narrhalla Prinzengarde und der elegant getanzte Prinzenwalzer von ihrer Lieblichkeit Prinzessin Sabrina II. und seiner Tollität Prinz Maik II. Die Einlage von Funkenmariechen Jenny war einer der Höhepunkte des fröhlichen Abends.

Kurz nach dem zwölften Glockenschlag mischten sich die Narrhallesen noch einmal unter die Ballbesucher, um ihre spritzige und furiose Mitternachtsshow zu zeigen. Diese begeisterte und ermunterte zum Weiterfeiern bis in die frühen Morgenstunden.

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