Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Mainburg

Mainburg, 05.03.2018 (sh).

Was passiert, wenn die richtigen Personen mit den richtigen Fähigkeiten zur richtigen Zeit am richtigen Ort aufeinandertreffen? Es passiert das, was am vergangenen Samstag bei Auto Köhler geschehen ist, nämlich ein absolut gelungener Abend mit musikalischen und kulinarischen Höhenflügen in einem außergewöhnlichen Ambiente.

„Es freut mich ganz besonders, dass Ihnen die Klassikkonzerte so zusagen“, begrüßte Rotary Präsidentin Irina Reisinger die über 300 Gäste in der wohl größten Konzerthalle der Hopfenstadt. Wie sehr die Klassikkonzerte mittlerweile Anklang finden, sieht man an der stetig wachsenden Besucherzahl.

Mit dem Rotaryclub Mainburg gibt es eine engagierte Gruppe, der es perfekt gelingt, einen durchaus einzigartigen Rahmen für Konzerte zu gestalten, mit einer routinierten Tresen-Crew aufzuwarten und gleichzeitig Unterstützung für ihre Charity-Projekte zu bekommen. Neben der Musik lag dieses Mal der Schwerpunkt auch auf dem Genuss von bayerisch-asiatischen Kochkünsten aus dem Hause Grasmeier und Team.

So sehr im ersten Moment Skepsis herrschen mag, in der Ausstellungshalle von Auto Köhler lässt es sich mit seinem hellen und modernen Ambiente wunderbar zusammenfinden und fast ordentlich hören. Ideengeber und Intendant Frank Möwes besitzt offensichtlich ein gutes Gespür für solche Events hat und die nötigen Fähigkeiten zur Vernetzung und Organisation.

Erwin Weber ergänzt das Ganze als Freude ausstrahlender, musikalischer Leiter. Als Solist erschien in diesem Jahr der 19-jährige Kilian Langrieger virtuos am Flügel, spielt zum ersten Mal in seinem Leben mit Orchester und fasziniert dabei das überaus zahlreich erschienene Mainburger Publikum als Meister der Tasten. Man darf jetzt auf seinen weiteren Werdegang gespannt sein.

Virtuos und kraftvoll am Klavier spielte der 19-jährige Kilian Langrieger, der bald sein Abitur bei den Regensburger Domspatzen macht

Es erklangen bekannte und beliebte Melodien wie der "Kanon" von Johann Pachelbel, der wie ein Art Ohren- und Herzensöffner zu Beginn war. Im weiteren Verlauf präsentierte sich das Kammerorchester mal solo, mal in vortrefflicher Begleitung von Kilian Langrieger mit Stücken von Bach und Felix M. Bartholdy. Den Abschluss bildete Edvard Grieg´s "Holberg Suite", eine Umarbeitung für Streichorchester, die klangstark und in jedem Aspekt souverän umgesetzt wurde. 

 Die große Spielfreude aller Musikerinnen und Musiker wusste das Publikum - darunter 3. Bürgermeister Matthias Bendl mit Frau - zu würdigen. Es folgten mehrere Zugaben mit "Ohrwurmcharakter"...

 

 

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