Auer Geigenmusi spielt auf beim Frühschoppen

Auer Geigenmusi spielt auf beim Frühschoppen

Geisenfeld

Geisenfeld, 04.09.2017 (sh).

Beim Geisenfelder Musikfrühschoppen merkte man einmal mehr, dass es für eine richtig gute Stimmung kein Riesenpublikum inklusive Großspektakel braucht. Wenn Musikanten und Gäste passen und harmonieren, dann kann auch in kleiner Runde etwas Tolles entstehen. So zuletzt mit der Auer Geigenmusi, die aufgrund des ungemütlichen Wetters nicht wie vorhergesehen am Stadtplatz, sondern kurzerhand im Rathaussaal spielte und dort mit ihren selbstgemachten wie überlieferten Stücken nicht minder begeisterte.

 

Wie nicht anders zu erwarten, kam das letzte Musikfrühschoppen der Geisenfelder Stadtkultur wieder bestens an. Wegen der unsicheren Witterung und zwei parallel stattfindenden Hochzeiten verlagerte man das samstägliche Treffen kurzerhand in den Rathaussaal, was aber niemanden störte. Im Gegenteil. Stimmungsgarant waren diesesmal die bekannte und beliebte Holledauer Formation der „Auer Geigenmusi“. Die Gruppe präsentierten Lieder und Gesänge aus der Holledau mit der ihr eigenen großen Portion Spiellaune und Frische.

Egal wo sie auftauchen, ihre Wirtshaus- und Tanzmusik macht einfach Laune und reißt jeden mit. Fest verwurzelt mit einem gewissen Hang zu ursprünglicher Tradition, bringt ihre Musik unverfälscht die Lebensfreude der Holledau zum Ausdruck. Da herrschte im Saal vor einer kleinen Gästeschar mindestens genauso gute Stimmung wie wenn doppelt so viele Leute gekommen wären. „Die zwei Stunden sind so schnell vergangen, dass wir es gar nicht gespannt haben“, sagte Quetschenspieler Karl, als es Zwölfe schlug.

Aber immerhin bescherte man dem Publikum nach euphorischem Applaus noch zwei Zugaben. „Das könnte ewig so weitergehen“, meinte auch Henriette Staudter, die sich immer wieder einen guten Riecher hat, wenn es um die Wahl der Gruppen geht. Im Anschluss gab es für Musiker und Gäste warmen Leberkäse, wahlweise mit Kartoffelsalat oder in der Semmel. Da kann sich nun wirklich keiner beschweren!
 

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