Bayerische Cowboys aus der Holledau

Bayerische Cowboys aus der Holledau

Geisenfeld

Geisenfeld, 08.10.2017 (wk).

Wer denkt, es gäbe nur Hopfen und Bier aus der Holledau, der mag sich täuschen, denn wir haben hier auch „echte“ Cowboys, die als Folk- und Country Band das Lebensgefühl der Holledau rüberbringen. Die Band mit ihrem Bandleader HolleGrat alias Erwin Kopold bringt Gefühl und Leben aus ihrer Heimat mit eigenen Melodien und Texten in bayerischer Sprache.


Beim Wochenmarkt konnten die Besucher dieses Gefühl wieder erleben, als die Band im Rahmen des Musikfrühschoppens, der heuer zum letzten Mal in diesem Jahr stattfand, auftrat. Ein starkes Stück "Heimat zum Hören" steckt hinter jedem Titel von "HolleGreat" und seiner Band. Mit Leidenschaft und ausgefeilten Kompositionen verbreiten die Musiker dieses ganz besondere Lebensgefühl des "Bavarian Country". Die Texte beschreiben vielfach eigene Erlebnisse oder Gefühle wie zum Beispiel den Abschied in „Hey Baby“ oder die Freiheit auf dem Motorrad „Mit der Harley unterm Arsch“. Der Waldspaziergang mit den vielen kleinen Jägermeistern darf dagegen sicher nicht ganz ernst zu nehmen sein, ganz anders dagegen sicher „Freiheit“. Das heimatliche Gefühl kommt bei den Songs „An an schena Herbstdog“ oder „As Haisl neba da Misstgruabn hinterm Haus“ dagegen schon recht gut rüber.

 
Die Band mit Erwin Kopold (HolleGreat, Gitarre, Gesang), Daniel Safr (Dan Joseph, Gitarre), Georg Zach (Bass), Stefan Protze (Schlagzeug) und als neuem Mann Heinz Atzenrodt an der Steelguitar brachte die Besucher des Wochenmarktes, die trotz der kühlen Witterung auf den Bänken ausharrten, in Stimmung, so dass ihnen eigentlich nicht kalt werden konnte.

Besonders begeistert zeigte sich Kulturreferentin Henriette Staudter, die Ideengeberin und Organisatorin des Musikfrühschoppens, vom neuen Geisenfeld-Lied das sie als CD in die Hand gerückt bekam und in der Pause in den CD-Spieler einlegte. Es stammt von Johannes Neuhauser, Michael und Mike Bretz, Inge Fuchs und Tom Thunig und wurde vor gerade mal zwei Wochen vorher frisch eingespielt. Eine fetzige Melodie und ein sehr heimatfühliger Text – das Lied hat die Chance, zu einem Hit (zumindest in Geisenfeld) zu werden.

auch dabei: Obst- und Gartenbauverein, der Verein mit Auffangstation für Stallhasen und Meerschweinchen, der KiGa Kleine Tiger

 


 

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