Theaternachwuchs stellt Können unter Beweis

Theaternachwuchs stellt Können unter Beweis

Geisenfeld

Geisenfeld, 24.11.2017 (sh).

Nachwuchsarbeit zahlt sich aus - die Jugendgruppe der Theaterfreunde Nötting ist dafür ein gutes Beispiel. Drei Aufführungen, vom Datum meist um den Martinimarkt herum, haben sich mittlerweile eingebürgert. Das diesjährige Stück „Wenn Frau Holle Rheuma hat“ ist eine modern abgeänderte Version des Märchenklassikers. Wie für ein Märchen typisch, durfte auch die Moral nicht fehlen: "Wer faul ist und nichts tut, wird auch nicht belohnt“.

So ein Pech: Frau Holle braucht zum Bettenausschütteln mittlerweile eine Haushaltshilfe

Konrad, der Sohn des Bürgermeisters (Julian Wollrab) liebt die schüchterne und fleißige Schneiderstochter Marie (Julia Kölbl). Maries Stiefmutter (Lisa Kölbl) möchte ihn aber lieber mit ihrer arbeits- und wasserscheuen Tochter Marie-Luise (Selina Lehner) verkuppeln. Dumm ist nur, dass die vornehme Frau Bürgermeister (Carina Kölbl) ganz andere Heiratspläne für ihren Sohn hat. Aber auch Frau Holle (Ayleen Selle) hat es nicht leicht.

Die Witwe Fingerhut mit ihrer faulen Tochter

Sie wird vom Rheuma geplagt und braucht eine Haushaltshilfe. Der Kater Maunz (Hanna Witteborn) rät ihr zu einem Eignungstest und die turbulente Geschichte nimmt ihren. Lauf bis zum „Happy End“: Konrad heiratet seine Goldmarie, die pechbedeckte Marie-Luise „kriegt die Krise“ und der freche Gockelhahn (Konstantin Blechta) landet beinahe im Suppentopf. Für den nötigen Märchencharakter und einige Lacher sorgten daneben ein sprechender Apfelbaum (Alea Brunec) und belebter Backofen (Nadine Niedermeier). 

Wer sich das Stück anschaute, wnahm natürlich auch wieder etwas Lehrreiches mit nach Hause. "Die Jugendstücke haben immer einen erzieherischen Hintergrund", sagt Regisseurin Monika Kölbl. Alle Akteure gaben alles, um das Publikum zu unterhalten. Das ist ihnen auch hervorragend gelungen! Die Nachwuchsarbeit des Kulturpreisträgers der Stadt Geisenfeld hat sich somit erneut mehr als bezahlt gemacht. Ein aufwendiges Bühnenbild mit stilrechten Requisiten rundeten das Theatererlebnis ab.

 

 

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