So mächtig war der Haushalt noch nie

So mächtig war der Haushalt noch nie

Geisenfeld

Geisenfeld, 24.04.2018 (sh).

 

Mit 32,5 Millionen Euro hat der Geisenfelder Etat das größte Volumen aller Zeiten erreicht. Von Superlativen wie "Rekordhaushalt" hält der Bürgermeister allerdings nichts. Dazu enthält der Haushaltsplan viel zu viele wichtige Maßnahmen, die dringend nötig sind für die positive Weiterentwicklung Stadt.


Es ist ein Haushalt, wie ihn Geisenfeld noch nicht gesehen hat. 32,5 Millionen schlagen in der Stadtgeschichte einen neuen Rekord. Kämmerer Anton Hackl stellte dem Stadtrat in seiner letzten Sitzung die mächtigen Zahlen vor. Insgesamt 115 Maßnahmen sind im Vermögenshaushalt vorgesehen. Einige der größten Posten sind der weitere Ausbau der Gadener Straße, der soziale Wohnungsbau am „Eglhof“, der Austausch der Feuerwehr Drehleiter oder auch die Gemeindeverbindungsstraße Unterpindhart-Aiglsbach.

22 Millionen Euro sind im Verwaltungshaushalt verankert. Das ist eine weitere Million mehr als noch vor Jahresfrist. All die laufenden Kosten sind darin abgebildet.
Und da lege man jedes Jahr eine Schippe drauf, so Hackl. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt - also Geld, das für Investitionen übrig bleibt - wirkt mäßig. 850000 Euro sind noch geblieben. Das liegt natürlich daran, dass alles immer teurer wird. Da sind auf der einen Seite die in die Höhe schnellenden Personalosten, die sich heuer auf voraussichtlich 4,9 Millionen summieren. "Die Verwaltung bekommt immer mehr Aufgaben, die sie bewältigen muss", erklärt Christian Staudter. Durch die laufenden Tarifverhandlungen sind die neuen Zahlen bereits eingepreist, um größere Überraschungen zu vermeiden.

Glücklich kommt da die Nachricht, dass die Stadt trotzdem keine neuen Schulden aufnehmen muss. Dafür schrumpfen die Rücklagen, um all das finanzieren zu können: um 4,5 Millionen auf nur noch 2,6 Millionen Euro. Wichtigste Einnahmequelle bleibt die Einkommensteuer mit 7,6 Millionen. Ebenfalls ein Rekord. Die Gewerbesteuer ist mit 6,5 Millionen Euro hoch, aber gerechtfertigt. Knapper wird es mit den Mitteln auch deshalb, weil Geisenfeld heuer keiner Schlüsselzuweisung erhält. Dafür schröpft die zu entrichtende Kreisumlage das Portemonnaie der Stadt zusätzlich, denn sie umfasst gut 1,2 Millionen mehr als im Vorjahr.

Die Investitionen im Vermögenshaushalt, der mit 10,5 Millionen Euro dotiert ist, können sich erneut sehen lassen. „Luxusaspekte“ sind darin gewiss nicht enthalten. Alle Vorhaben seien notwendig und kein Geld, dass man einfach mal so zum Fenster hinaus wirft. Bei der anschließenden Stellungnahme der einzelnen Fraktionen wurde schnell klar, dass es sich beim Haushalts-und Finanzplan um ein Konsensprodukt handelt. Es ist zwar kein Wunschkonzept,

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