Neues Baugebiet und kein neues Baugebiet

Neues Baugebiet und kein neues Baugebiet

Geisenfeld

Geisenfeld, 07.04.2017 (wk).

In der Sitzung des Stadtrates ging es unter anderem um eine Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich Gaden Nord-West, um das neue Baugebiet Hopfenstraße und Ausweisung eines möglichenn Baugebietes Am Pfaffenbergweg sowie das ursprünglich geplante Baugebiet in der Jägerstraße mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen.


...kurz vor der Sitzung herrscht Ruhe im Sitzungssaal

Die 40. Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich Gaden Nord-West zielte darauf ab, ein ursprünglich als Wohngebiet vorgesehenes Gebiet wieder in eine landwirtschaftliche Fläche umzuwidmen. Im Gebiet Hopfenstraße, für das jetzt die ersten Bauanträge eingehen, hatte die Verwaltung um Zustimmung gebeten, den Bebauungsplan so zu ändern, dass die Garagendächer die gleiche Dachneigung und Dacheindeckung erhalten sollten wie das Hauptgebäude. Von USB-Seite wurde diese Idee als „Salto rückwärts“ bezeichnet, man solle nicht zu detaillierte Vorschriften machen und den Bauherren im Rahmen des jetzt gültigen Bebauungsplans die Freiheiten lassen. Verwaltungsleiter Hannes Hetzenecker versuchte vergeblich für den Verwaltungsvorschlag zu argumentieren, er brachte sogar eine mögliche Veränderungssperre ins Gespräch um ein einheitlicheres Bild im neuen Baugebiet zu erzielen, doch mit 18 Stimmen wurde der Vorschlag abgelehnt. Anders sah es aus mit dem Antrag eines Bürgers, ein großes Grundstück am Pfaffenbergweg als Baugebiet auszuweisen – hier zog der Stadtrat einstimmig mit. Mit der Aufstellung eines Bebauungsplans ist demnach zu rechnen. Wieder in eine andere Richtung ging der Antrag, das ursprünglich vorgesehene Baugebiet Jägerstraße nicht weiter zu verfolgen, da keine Einigung mit allen Grundeigentümer erreicht werden konnte, so dass keine vernünftige ortsplanerische Lösung möglich ist.


Einig waren sich die Stadträte, die Sanierung der Staatsstraße 2335 durch das staatliche Bauamt in Geisenfeldwinden zwischen den Kieswerk Reisinger und der B300-Kreuzung zu unterstützen durch eine barrierefreie Umgestaltung der Gehwege und der Verkehrsinsel, dafür stellt die Stadt eine Kostenbeteiligung von 27.000 Euro zur Verfügung. Auch einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, nach Ausschreibungsende den Planungsauftrag für die Verbindungsstraße Unterpindhart-Aiglsbach zu vergeben.


Ohne weitere -Diskussion wurde der Zuschnitt der Stimmbezirke für die Bundestagswahl im Herbst geändert für die Ortsteilen Nötting, Unterpindhart und Untermettenbach, denn durch die verstärkte Briefwahl-Nutzung könnte in diesen kleinen Orten das Wahlgeheimnis bei der Urnenwahl nicht unbedingt gewahrt sein. Die alten Wahlbezirke wurden deshalb aufgelöst und die Nöttinger Bürger müssen nach Engelbrechtmünster fahren, und die Unterpindharter und Untermettenbacher nach Rottenegg. Ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde der Programmwechsel des städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) zum Programm „Soziale Stadt“, um bessere Fördermöglichkeiten zu erhalten. Außerdem wurde der von der Jugendzentrums-Leiterin Jänicke vorgetragene Jahresbericht zustimmend zur Kenntnis genommen.
 

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