Bürgerversammlung 2017: Zahlen und Statistiken

Bürgerversammlung 2017: Zahlen und Statistiken

Au/Hallertau

Au/Hallertau, 01.12.2017 (sia).

 

Bei der jüngsten Bürgerversammlung im Gasthaus „Bergsteffl“ konnte sich Bürgermeister Karl Ecker wieder über reges Interesse freuen. Die dreistündige Versammlung beinhaltete einen ausführlichen Rechenschaftsbericht mit Übersicht der aktuellen Zahlen, Statistiken und Stand der Schulden. Dazu stellte Landschaftsarchitekt Michael Grünewald das geplante Vorhaben beim Spielplatz am Klosterberg vor.


Gleich zu Beginn des Referats kam Bürgermeister Ecker auf den gemeindlichen Haushalt zu sprechen. Ein überdurchschnittliches Maß an Investitionen, bei gesunder Finanzlage kennzeichnet das Jahr 2017, so der Rathauschef. Die Steuersätze (Grundsteuer A und B, Gewerbesteuer) blieben unverändert und das mittlerweile seit 30 Jahren. Die anstehenden Maßnahmen können allerdings nur mit erheblichen Kreditaufnahmen realisiert werden. Dazu gehören vor allem der Umbau der Ortsmitte im Rahmen der Städtebauförderung mit rund 3 bis 5 Millionen Euro, sowie anstehende Sanierungen von Straßen und Brücken und Neubau von Radwegen. Die Generalsanierung und Erweiterung der Grundschule, die vor 62 Jahren gebaut wurde, wird Zug um Zug fortgesetzt werden. Bei all diesen Maßnahmen kann mit staatlichen Zuschüssen gerechnet werden, teilweise allerdings nur in überschaubarer Höhe.

 


 

6.237 Einwohner leben in Au (Stand 30.6.2017), davon wohnen 3.899 Einwohner im Ort Au und 2.338 in den Ortsteilen. Der Schuldenstand des Marktes beläuft sich bis Ende des Jahres auf 634.372 Euro. Davon fallen auf die neuen Tore des Feuerwehrhauses 44.100 Euro, den Neubau der Kinderkrippe 270.000 Euro und die Generalsanierung der Schulturnhalle 320.272 Euro. Damit sinkt die Pro-Kopf- Verschuldung auf 106,46 Euro.
Im Gewerbegebiet Au West II stehen ca. 25.000 qm Verkaufsfläche zur Verfügung, davon ist ein Großteil bereits verkauft, die restliche Fläche wird bis Jahresende verkauft sein. Weitere 17.000 qm Ackerflächen sind im Bereich des Gewerbegebietes bereits schon wieder angekauft und werden ebenfalls als Gewerbefläche ausgewiesen. Ebenso wird sich der Markt Au mit den mittlerweile vielen Anfragen nach Bauland befassen. Baulandausweisung wurde zwischenzeitlich für Abens mit 26 Bauparzellen beschlossen. Hier ist der Zeitplan so aufgestellt, dass ab kommendem Frühjahr die Erschließung gebaut werden kann und ab Herbst die gemeindlichen Grundstücke über das Einheimischenmodell angeboten werden können. Im Marktbereich selbst hat ebenso eine Innenverdichtung stattgefunden, die auch weiter anhält. Ziel ist aber nach wie vor, trotz massiven Wohnraumbedarfes, dies in überschaubarem Maße zu realisieren, allein schon im Hinblick auf die daraus resultierende Infrastruktur wie Kindergarteneinrichtungen, Schule und Freizeitanlagen.
Desweiteren war auch Landschaftsarchitekt Michael Grünewald vom Büro Lex-Kerfers zur Bürgerversammlung gekommen, um der Bevölkerung das Projekt am „Spielplatz am Klosterberg“ vorzustellen. Dort soll eine Freizeitanlage für Jung und Alt entstehen mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder in verschiedenen Altersklassen und Verweilplätze für Erwachsene. Die Kosten werden sich auf ca. 793.000 Euro belaufen. Am Ende der Präsentation gab es seitens der Zuhörer großen Applaus, das Projekt scheint bei der Bevölkerung also gut anzukommen. Spekulationen über einen eventuellen Namen der Freizeitanlage mit „Vitus-Park“ standen auch schon im Raum. Danach stellt sich noch einmal die Gemeindejugendpflegerin Veronika Hartl den Anwesenden vor und wies auf die neu erschienene Jugendvereinsbroschüre „Freizeit“ hin. An der Broschüre hat sich eine Vielzahl von Vereinen beteiligt und bietet darin ihre Freizeitmöglichkeiten an. Die Arbeit der Jugendpflegerin zeigt immer mehr Früchte, lobte der Bürgermeister. Veranstaltungen und Fahrten werden mittlerweile gut angenommen. Er bedankte sich nicht nur bei ihr für die geleistete Arbeit, sondern auch bei den vielen Vereinen, den ehrenamtlichen Helfern und den beiden Jugendreferenten Martin Hellerbrand und Stefan Grünberger für ihre Arbeit im Kinder- und Jugendbereich
 

 

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