600 Pilger zieht es an Pfingsten nach Altötting

600 Pilger zieht es an Pfingsten nach Altötting

Freising

Freising, 27.05.2018 (sia/hal).

 

Über das Pfingstwochenende haben sich vier Pilgergruppen von Freising-Lerchenfeld aus zu Fuss auf den Weg nach Altötting zum Marienheiligtum im Herzen Bayerns gemacht. Zwei weitere Gruppen sind von Wolfersdorf und von Garching aus gegangen. Das diesjährige Wallfahrtsthema lautete „Deine Liebe Gott ist grenzenlos“. Die Pilgerinnen und Pilger haben sich auf dem circa 90 Kilometer langen Pilgerweg nach Altötting drei Tage lang mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt.


Die angenehmen Temperaturen während der Pfingsttage waren optimal und so konnten die Pilger flott ihrem Wallfahrtsziel Altötting entgegen marschieren.
Die Unterbringung der Pilger erfolgte in Privatquartieren. Dabei war es eine wunderschöne Erfahrung für die Pilger, die Gastfreundschaft der Quartiergeber erfahren zu dürfen. Einige der Quartiergeber räumten sogar ihre eigenen Zimmer und Betten und stellten sie den Pilgern zur Verfügung. Für viele Teilnehmer war dies ein überwältigendes Gefühl diese Form der Gastfreundschaft spüren zu dürfen.
Erstaunlich war es, wie viele Kinder und Jugendliche motiviert an der Wallfahrt teilgenommen haben.
Am Pfingstmontag sind die Freisinger Pilger dann mit weiteren Pilgern aus München, Rosenheim, Langquaid und Salzburg zusammengetroffen und gemeinsam nach Altötting eingezogen. Beim Einzug in Altötting und beim Betreten der Basilika waren die Strapazen der 90 Kilometer langen Strecke wie weggeblasen. Der Abschlussgottesdienst in der Basilika St. Anna in Altötting mit mehreren tausend Pilgern wurde von der Wolfersdorfer Wallfahrtsgruppe gestaltet, der Hauptzelebrant war Abt Markus Eller OSB aus Scheyern. Die hervorragend gelungene musikalische Gestaltung übernahm der Domino-Spontan Chor aus Wolfersdorf und Karlskron.
Erfüllt durch Begegnungen und reiche Erfahrungen sind die Freisinger Pilger am Pfingstmontag wieder nach Hause zurückgekehrt. Im Gedächtnis bleiben - hoffentlich - nicht nur die Blasen an den Füssen, sondern die vielfältigen Begegnungen und die spirituellen Erfahrungen während der Wallfahrt.
Viele der Pilger haben sich beim Abschied nicht nur Adieu gesagt, sondern auch auf Wiedersehen bei der nächsten Pfingstwallfahrt im Juni 2019.

 

 

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