Jahrtag beim Krieger- und Kameradenverein

Jahrtag beim Krieger- und Kameradenverein

Fahlenbach

Fahlenbach, 05.11.2017 (wk).

Zum Jahrtag hatte der Krieger- und Kameradenverein seine Mitglieder eingeladen und auch die Witwen von Kameraden nicht vergessen. Der Tag begann mit einem Weißwurstessen im Vereinsheim Fahlenbach, bevor sich dann alle gegen 13 Uhr zum Umzug zur Kirche aufstellten. Vorn weg die Blaskapelle Rohrbach.


Mit Musik zogen die Vereinsmitglieder zusammen mit Soldaten der Reserve und der Fahlenbacher Feuerwehr sowie einigen Gästen wie Bürgermeister Peter Keck und seinem Stellvertreter Johann Wolf durch den Ort zur Kirche hinauf, jeweils vorne weg die Fahnenträger. Aber trotz der Marschmusik lockte der Umzug nur recht wenige Zuschauer auf die Straße oder auf die Balkons. Aber in der Kirche wurden die Teilnehmer bereits von vielen älteren Mitbürgerinnen erwartet.

 

Die Predigt von Abbé Andre hob dann auch ab auf Angst und Schrecken, die viele durch den 2. Weltkrieg erlebt hatten und er wünschte allen, dass so etwas nie wieder passieren dürfe und die Menschen vor Krieg und Gewalt geschützt werden. Deshalb forderte er von allen die Bereitschaft, für Gerechtigkeit einzutreten. Das Rennen um Machtpositionen habe Krieg erzeugt, ein jeder wolle immer mehr Macht haben, um bei dem Kampf als der Größte dastehen. Dieses Prinzip gelte nicht nur zwischen Staaten, sondern auch im Sport, im Show-Biz oder im Wirtschaftsleben. Aber es gehe nicht um Macht oder um die Selbsterhöhung – wichtig sei Demut. Für Gotte gebe es kein „groß, immer größer“, und es werde gefährlich, wenn die Menschen das ganze Leben auf Macht und Kampf reduzieren. „In der Gemeinschaft der Christen geht es um alles andere als Macht“, so Abbé Andre. Die Lieder des Gedenkgottesdienstes waren entsprechend ausgesucht mit „Lobet den Herren“, „Du bist das Licht, du bist das Leben“, „Im Frieden dein oh Herre mein“.
Nach dem Gedenkgottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer wieder im Vereinsheim bei Kaffee und Kuchen.


 

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