Rentner haben´s schwer – ihre Ehefrauen auch

Rentner haben´s schwer – ihre Ehefrauen auch

Rohrbach

Rohrbach, 25.02.2018 (wk).

Die Theatergruppe Rohrbach hat sich auch in diesem Jahr wieder ein Stück ausgesucht, mit dem sie die Besucher bestens unterhalten kann. Der große Saal im Gasthaus „Alter Wirt“ Rohrbach war bei der Premiere, am Folgetag und bei der Nachmittagsvorstellung ausverkauft, so waren am ersten Vorverkaufstag schon 65 Prozent aller Karten weg.


Die Komödie in drei Akten von Ulla Kling trägt den bezeichnenden Titel „Einmal Rentner – immer Rentner“ und behandelt die problematische Situation von zwei Frühpensionären und ihren Frauen; die Frauen waren es gewohnt, allein zu Hause schalten und walten zu können, während ihre Männer arbeiten gingen. Eine der Frauen hat schon Panik, ihren Mann dauernd um sich zu haben, während die andere sich schon auf die gemeinsame Zeit freut.

 

Doch durch die Pensionierung der zwei Protagonisten ändert sich viel. Der eine liegt wochenlang im Jogginganzug auf der Couch und muss erstmal „relaxen“, der andere kann sich noch nicht von seiner Arbeit trennen und geht pünktlich im Sonntagsanzug ins Büro und merkt, dass er dort eigentlich nicht mehr akzeptiert ist. Sie hatten beide ihren Ehefrauen versprochen, gemeinsam etwas zu unternehmen, aber während die eine von großen Reisen zum Beispiel nach Kenia träumt, liegt ihr Mann faul auf der Couch; die andere wollte mit ihrem Mann auch größere Reisen machen, die erste sollte an den Starnberger See gehen, doch bisher ging nichts. Töchterchen des einen und Sohn des anderen geben natürlich auch ihre Meinung dazu.

 

Beide Frauen überlegen, welche Hobbies sie ihren Männern schmackhaft machen könnten und haben eine Idee. Auch die Männer merken, dass sie etwas ändern müssen, doch sie haben noch nicht die zündende Idee. Dann tritt eine Situation ein, die für beide Männer viel Beschäftigung bringt, so dass sie tagelang kaum zu Hause sind, was den Frauen auch wieder nicht gefällt, bis sich alles in Zufriedenheit auflöst – was aber hier nicht verraten werden soll.


Das Stück wird flott gespielt und als bewährte Akteure glänzen wieder Elisabeth Pfab als Ehefrau Rosa und Georg Schultz als ihr Gatte und Frühpensionär Martin, ebenso Hubert Piechullek als anderer Frühpensionär Rudolf. Bekannte Gesichter auch Petra Hien als Gattin von Rudolf, Josef Keßler als Opa, Jennifer Piechullek als ledige, ältere Nachbarin und Thomas Tyroller als Sohn. Ein neues Gesicht auf der Bühne dagegen Nina Kamolz als Tochter, die sehr realistisch und ohne Verkünstelung spielt. Alles wieder unter der Regie von Willi Ruhfaß mit Peter Singkofer als Assistent, Peter Mayer an der Technik, Bärbel Spitzweg als Maskenbildnerin und Claudia Schmidbauer als Souffleuse sowie mit vielen weiteren Helfern.
Einzelkarten für den 2., 8. und 9. März sind noch zu haben
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