Viel Wirbel auf dem Bauernhof

Viel Wirbel auf dem Bauernhof

Fahlenbach

Fahlenbach, 25.03.2018 (wk).

Die Theaterleute des SV Fahlenbach hatten es wieder einmal geschafft, an drei Abenden das Vereinsheim bis auf den letzten Platz zu besetzen, denn an den drei Starkbierabenden gab es neben vielen Sketchen auch den Einakter „Sepp der Superknecht“, denn er schaffte es, in dem Stück den Trubel auf dem Bauernhof in den Griff zu bekommen.

 

 
Doch zuvor brillierten die Schauspieler des SVF bei den Sketchen. Matthias und Andreas Weiß eröffneten mit „Einmal volltanken“ den Abend und Erwin Heidenkampf und Martin Weiß begannen mitten im Publikum mit der Pilzsuche per Handy-App, so dass beide eine Art Schattenspiel aufführten um später auf der Bühne „Die historische Frage“ zur gefundenen 4.000 Jahre alten Leiche, dem „Fürholzi“, zu klären. Als Ehepaar stritten sich Irmi Summerer und Hans Hollinger um „Das Ei“ und die gefühlte Kochzeit von viereinhalb Minuten, während Enkelin Katja Weiß der Oma Marita Eichinger bei „Krass“ die Jugendsprache erklärte – und Oma lernte schnell.

 
Alexandra Graf als Mutter ging beim „Elternsprechtag“ zur Lehrerin Michaela Ehrnstrasser, um sich über die Leistungen ihres Buben und seine Chancen fürs Gymnasium zu klären, wobei sie eigentlich nur an die Sportlehrerin geriet, während Sepp Fischer, Robert Fraß, Helmut Walch und Alfred Weiß über den Sohn des einen und seinen Berufswunsch Dichter zu werden, unterhielten (Nicht ganz dichte Dichter). Das Publikum honorierte die Sketche immer mit kräftigem Applaus, denn die Pointen kamen immer genau auf den Punkt.

 

 

 
Beim „Superknecht“ ging es auf dem Bauernhof recht hektisch zu, denn der Herr Minister (Robert Fraß) wollte den Musterhof des Bauern (Alfred Weiß) besuchen, aber gleichzeitig hatte sich der neue Viehhändler ((Erwin Heidenkampf) angekündigt. Leider war der Bauer durch einen Saufabend ausgefallen, darum kam Bäuerin Afra (Brigitte Wänke) auf die Idee, dass der Bürgermeister (Hans Hollinger) als der beste Freund des Bauern, die Rolle der Bäuerin spielen sollte (mit blonder Perücke und Dirndl), während die Afra selbst den Bauern spielen wollte. Sepp hatte alles im Griff, hatte zuvor den Hof auf Hochglanz gebracht, den Viehhändler als vermeintlichen Minister empfangen und über den Hof geführt, der ihm doch auch gleich einen Ochsen abkaufte, was den Sepp schon verwunderte und später den Minister durch den Hof, wo er ihn über alle Probleme aufklärte, so dass der echte Bauer später zum Bauer des Jahres vom Minister ernannt wurde. Währenddessen sollte sich die falsche Bäuerin einem Reporterpaar (Lena Weiß, Fotografin und Silvia Weiß, Reporterin) für Fotos und einem Interview zur Verfügung stellen, was nur mit Hilfe von viel Schnaps für die beiden zu bewältigen war.


Die Zuschauer waren begeistert und dankten dem Theater-Team für die tolle Aufführung mit tosendem Applaus. Der Applaus galt auch Silvia Weiß und Hans Hollinger für die Regie, Andrea Schubert für die Maske, Erwin und Renate Heidenkampf sowie Silvia Weiß für das Bühnenbild, das während der Sketche immer wieder verändert wurde und den Souffleusen Renate Heidenkampf und Silvia Weiß sowie auch dem Wirt Sepp Kiesenbauer und seinem Team für die gute Bedienung, denn sie waren gerade auch in den Pausen immer sehr gefordert.
 

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