Wirtshaussingen: Der Frühling naht

Wirtshaussingen: Der Frühling naht

Fahlenbach

Fahlenbach, 14.03.2017 (wk).

Dass der Frühling langsam in Fahrt kommt, konnte jeder sehen, der ins Vereinsheim nach Fahlenbach wollte. Nicht nur der Parkplatz war gut besetzt, sondern auch drinnen saßen viele Stammgäste, die sich wieder aufs Singen freuten; es war eine gute Mischung von Frauen und Männern, zum Teil kamen auch Ehepaare aus der gesamten Region.


Musikalisch gaben wieder Rosa Karger mit Gitarre, Karoline Frey an der Harfe und Max Beer an der Zither den Ton an und Max Beer half den Sängerinnen und Sängern bei bisher nicht gesungenen Lieder etwas „auf die Sprünge“, indem er durch die Reihen ging und vorsang, dann klappte es auch ganz schnell bei den anderen, denn schließlich kann nicht jeder Noten lesen.


Es gab wieder einen ganzen großen Strauß an fröhlichen Lieder so wie das „Juchui und Juche“ aus Oberösterreich, oder aus der Alpenregion „I hab a Gamserl gschossn“. Etwas ungewöhnlich für einige Ohren war der Begriff „Jugugugu“ im Lied „Da Jugugugu“ (der Kuckuck), der schon in früherer Zeit als Liebesbote galt. Die Melodie stammte aus dem Bayrischen Wald vom Lied „Sing ma a weng“ und der Text aus einer Bearbeitung von Johann Andreas Schmeller, dem Sprachforscher aus dem Rohrbacher Ortsteil Rinnberg. Auch lustig war das Lied „Owa hintaho im Kirchaturm“ und als Ankündigung für die nächste Zeit „Die Osterhasen hoppln scho“. Etwas trauriger vielleicht „Wenn i mei Pfeiffal dabrocha hob“, aber „Gott hat alles recht gmacht“ als Trost sozusagen.


Und da es auch immer wieder Geburtstagskinder gibt, wie  Karoline Frey vor drei Tagen, gab es auch ein Geburtstagsständchen, musikalisch an der Harfe geleitet vom Geburtstagskind selbst – aber nicht das übliche „Happy Birthday", das ist ja nun wahrlich nicht bayrisch, auch nicht das Kindergartenlied „Wir freun uns dass du geboren bist..“, sondern frisch eingeübt „I woaß´s net, is´s wahr oda kimmst ma so vor, de Welt is heut schöner als jemals vorher“. Das wurde dann nach dem Einsingen von Max Beer neu probiert mit 1. und 2. Stimme, so dass eine der Sängerinnen gleich sagte „Ja mei, is das aber ein schönes Lied“. Und gleich darauf kam das Lied „Iss mit mir, trink mit mir“, das brauchte man aber niemandem der Anwesenden sagen.
 

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