Nicht jeder (Antrag) kommt durch

Nicht jeder (Antrag) kommt durch

Rohrbach

Rohrbach, 17.03.2017 (wk).

Die Erfahrungen dass nicht jeder Antrag bei der Gemeinde durchgeht, mussten wieder mehrere Antragsteller machen, als sich der Bauausschuss der Gemeinde Rohrbach zu seiner Exkursion auf den Weg machte. So hatte ein Anwohner sich über zu hohe Bäume beklagt, die sein Grundstück beschatten und Anwohner der Waaler Straße wollten ein weiteres Parkverbot.

Es zeigte sich, dass es immer wieder gut ist, sich in Bausachen ein eigenes Bild vor Ort zu machen. Bei den zu hohen Bäumen am Hopfenweg konnten sich die Gemeinderäte nicht entschließen, die Bäume umzuschneiden oder deren Kronen zu reduzieren. Aber sie entschieden, Totholz und Kleingestrüpp vom Bauhof rausschneiden zu lassen und sich Ende Sommer/Anfang Herbst die Situation noch einmal anzuschauen, denn eine Anwohnerin hatte bestätigt, dass das „Gestrüpp“ im Frühjahr und Sommer sehr schön aussieht.

In der Perusastraße plante ein Bauherr ursprünglich ein Doppelhaus, das vom Landratsamt nicht genehmigt wurde; jetzt ist auf dem Grundstück ein Haus mit fünf Wohnungen geplant. Die Mitglieder des Bauausschusses waren sich einig, dass das Doppelhaus eigentlich hätte genehmigt werden können. Für die fünf Wohnungen fordern sie aber jetzt die Einhaltung der neuen Parkplatzregelungen.  Für ein Parkverbot an der Waaler Straße in der Nähe der „incontri“-Werkhalle konnten sich die Gemeinderäte nicht entschließen. Die Anlieger sollen gebeten werden, ihre Pkw auf dem Grundstück zu parken, da genügend Platz vorhanden sei.

Den geplanten Metalllatten-Zaun mit einer Höhe von 1,80 Metern konnten die Gemeinderäte nicht unterstützen, da der Bebauungsplan maximale Zaunhöhen von 1,10 Metern vorsieht sowie ein Sichtdreieck mit 25 Metern Kantenlänge. Hier einigten sie sich auf die Einhaltung vom max. 1,10 Meter für die Zaunhöhe und Reduzierung des Sichtdreiecks, um keinen Präzedenzfall zu schaffen. Fraglich bleibt, ob die Gemeinde bei dem Nachbargrundstück, das ebenfalls einen hohen Zaun hat, einen Rückbau fordert, da der Zaunbau so nicht beantragt war. Zu einer weiteren Einigung kam es mit den Bauherren und dem Architekten im Edenthalweg, da bei dem geplanten Bauvorhaben mit zwei Häusern nicht ausreichend ‚Stellplätze nachgewiesen wurden. Hier soll noch einmal umgeplant werden, so dass der Antrag auf Vorbescheid eine Chance hat, angenommen zu werden.

 

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