Großfeuer in Rohrbach

Großfeuer in Rohrbach

Rohrbach

Rohrbach, 14.04.2017 (wk).

Symbolfoto:wk

Nachts um 3 Uhr bemerkten Heimkehrer der Siegesfeier der U19-Fußballer am Sportweg ein Feuer in der gegenüber liegenden Zimmerei Alt am Mühlweg und alarmierten die Polizei. Der Alarm ging bei der Feuerwehr Rohrbach um 3.08 Uhr ein und sieben Minuten später standen die ersten Feuerwehrleute am Brandherd und bekämpften die Flammen, da die Halle bereits in Vollbrand stand.


Dies war der zweite Großbrand innerhalb von 2 Jahren, denn bereits im Januar 2015 brannte auf dem Grundstück eine Halle, die damals nicht mehr zu retten war. Am Kampf gegen die Flammen waren die Freiwilligen Feuerwehren Rohrbach, Fahlenbach, Wolnzach sowie die nachträglich alarmierten Wehren der Ortsteile Rohr, Waal und Gambach beteiligt. Ebenfalls im Einsatz waren Rettungswagen des Roten Kreuzes, ein Notarzt sowie ein Fachberater des THW. Auch die Kripo Ingolstadt und die Polizei Pfaffenhofen waren vor Ort und ermittelten, wobei zur Brandursache noch keine Aussage getroffen werden konnte. Der Einsatz der vielen beteiligten Feuerwehren wurde geleitet vom Rohrbacher Kommandanten Sascha Welnhofer, der von der örtlichen Einsatzleitungsgruppe unterstützt wurde, dabei wurde der Einsatz und die sehr gute Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren auch von Kreisbrandinspektor Christian Nitschke und Kreisbrandmeister Bernhard Mayer gelobt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten am Bein und wurde ambulant im Krankenhaus versorgt, ist aber inzwischen wieder zu Hause. Die Hitze des Feuers war so groß, dass die Mannschaften Schwierigkeiten hatten, den Brand auch von der Ilmseite aus zu bekämpfen. Die Wasserentnahme erfolgte deshalb zuerst über Hydranten und dann erst später aus der Ilm –Gewässerverunreinigungen waren zum Glück nicht festzustellen.


Vielen Musikfreunden ist die Halle bestens bekannt, denn die Musikschule „realtime“ konnte dort immer ihren jährlichen Sommerkonzerte veranstalten – ein Event das immer viele Besucher anzog. Jetzt sind nur noch verkohlte Balken übrig, und nicht nur die Halle sondern auch alle Maschinen und Werkzeuge sowie das Büro der Zimmerei sind verbrannt. Eigentümer Josef Alt schätzt den Schaden deshalb auf gut 400.000 Euro. Auch wenn ein großer Teil des Schadens versichert ist, weiß Alt noch nicht, wie es weitergehen soll, denn die bereits 2015 abgebrannte Halle ist noch nicht wieder aufgebaut und ein Gespräch mit einem Versicherungsexperten war für die nächste Woche geplant.

 

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