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Gibt es ein Leben nach dem 50.?

(Mainburg, sh)

Das Leben nach dem fünfzigsten Geburtstag mit all seinen Tücken, Problemen und Alltagskatastrophen zieht sich als roter Faden durch Markus Maria Profitlichs brandneues Bühnenprogramm, welches er am Eröffnungsabend der großen Mainburger Reisemesse im Eventzelt zum Besten gab.

 

Schon bei am ersten Abend der großen Jubiläumsveranstaltung des Reiseunternehmens Stanglmeier war das Zelt ordentlich voll. Zugegeben ist Markus Maria Profitlich kein hiesiger Komiker, doch nahm er die Einladung nach Mainburg, dem „G-Punkt der Hallertau“, wie er selbst behauptete, gerne an. Und mit seinem Programm traf er für viele mitten ins Schwarze und auch aufs Zwerchfell des Publikums.

„Halbzeit“ richtete sich aber offensichtlich nicht an Fußballfans, sondern an alle, die wissen wollen, was in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren unweigerlich auf sie zukommt – wenn sie nicht schon mitten drin stecken.

 



Profitlich, Jahrgang 1960, weiß wovon er spricht. Er ist selbst über 50. Und jeder redet ihm ein, dass jetzt erst die “besten Jahre” kommen. „Wenn man das in D-Mark umrechnet, wäre ich schon hundert“, bemerkte er ganz nebenbei. Brad Pitt, Tom Cruise und Johnny Depp sind auch 50. Aber ein Blick in den Spiegel verrät, dass die irgendwie anders 50 sind... Woran liegt das bloß, fragte er sich.

Der als „Mensch Markus“ bekannt gewordene dreifache Gewinner des deutschen Comedypreises, versprach den Mainburger Gästen eine rasante One-Man-Show mit Musik, Standups und einigen lustigen Einspielern. Das Thema Krankheiten durfte natürlich auch nicht fehlen.

 



So berichtete Profitlich von seiner Prostatauntersuchung durch Dr. Ludmilla Knorpelknack: „Die hatte Finger wie Riesenkrakauer, und so glich die Untersuchung nicht einer kleinen Hafenrundfahrt sondern eher einer Eisbrecherfahrt in der Antarktis.“
Aufklärungsgespräche im Laufe der Zeit, Urlaub früher und heute, aber auch Falten im Gesicht: Markus Maria Profitlich hatte zu allem eine Pointe. „Geben sie bei Google Bilder mal Arsch mit Falten ein. Sie wundern sich, was rauskommt.“
 

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